So will der In­nen­mi­nis­ter die Si­cher­heits­ge­set­ze ver­schär­fen

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

BERLIN - Viel wur­de vor­her dar­über ge­re­det, jetzt hat In­nen­mi­nis­ter Thomas de Mai­ziè­re (62, CDU) sein neu­es Si­cher­heits­kon­zept vor­ge­stellt. Nach den Atta­cken in Würz­burg und Ans­bach hat er sich ei­nen gan­zen Ka­ta­log an Din­gen über­legt, die für mehr Si­cher­heit sor­gen sol­len.

Be­reits ein­ge­lei­te­te oder an­ge­kün­dig­te Maß­nah­men sind mehr Si­cher­heits­per­so­nal, mehr Vi­deo­über­wa­chung (vor al­lem an Bahn­hö­fen), ge­mein­sa­me An­ti-Ter­ror-Übun­gen von Po­li­zei und Bun­des­wehr, ei­ne schär­fe­re Über­wa­chung von Flug­gast­da­ten und ein stren­ge­res Waf­fen­recht.

Des Wei­te­ren will de Mai­ziè­re Wer­bung und Sym­pa­thie­be­kun­dun­gen für Ter­ror­grup­pen wie­der un­ter Stra­fe stel­len. Ei­ne sol­che Re­ge­lung gab es vor Jah­ren. Dschi­ha­dis­ten soll zu­dem ihr deut­scher Pass ent­zo­gen wer­den.

Gänz­lich neu in de Mai­ziè­res Pla­nung:

Ent­bin­dung von der ärzt­li­chen Schwei­ge­pflicht, z.B. in Fäl­len auf­fäl­li­ger Pa­ti­en­ten.

Au­ßer­dem will er die Ab­schie­be­re­geln für straf­fäl­li­ge oder ge­fähr­li­che Aus­län­der ver­schär­fen.

Ge­dul­de­te sol­len nicht mehr al­le gleich be­han­delt wer­den. Wer nur nicht heim­ge­schickt wer­den kann, weil er sei­nen Pass weg­ge­wor­fen hat, soll we­ni­ger So­zi­al­leis­tun­gen be­kom­men.

Si­cher­heits­check: Der Staat soll be­stimm­te Mi­gran­ten vor­ab ge­nau­er durch­leuch­ten (Face­book oder an­de­re So­ci­al-Me­dia-Ac­counts auf Kon­tak­te zu Ex­tre­mis­ten prü­fen).

Stell­te ges­tern sein Si­cher­heits­kon­zept vor: In­nen­mi­nis­ter Thomas de Mai­ziè­re (62).

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.