Mei­ße­ner ar­bei­ten am längs­ten

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN - mor

KA­MENZ - Im Land­kreis Mei­ßen wird sta­tis­tisch ge­se­hen sach­sen­weit am längs­ten ge­ar­bei­tet! Wäh­rend sonst je­der Er­werbs­tä­ti­ge im Frei­staat auf 1422 Ar­beit­stun­den pro Jahr kam, lag die Pro-Kopf-Ar­beits­zeit im Kreis Mei­ßen bei 1 447 - al­so 25 St­un­den mehr, so das Sta­tis­ti­sche Lan­des­amt. Da­hin­ter fol­gen Mit­tel­sach­sen (1 444) und Säch­si­sche Schweiz-Os­terz­ge­bir­ge (1 443). Das ge­rings­te Ar­beits­pen­sum gab es in Leip­zig mit 1 389 St­un­den. Die Da­ten stam­men aus dem Jahr 2014. Un­ter­schie­de gibt es auch je nach Bran­che: Mit 1 655 St­un­den ar­bei­te­te ein Er­werbs­tä­ti­ger im Bau­ge­wer­be am längs­ten. Im Be­reich Öf­fent­li­che und sons­ti­ge Di­enst­leis­ter, Er­zie­hung und Ge­sund­heit wa­ren es nur 1357 St­un­den. Ur­sa­che: un­ter­schied­li­che Ar­beits­zei­ten, Teil­zeit­ar­beit und der An­teil mar­gi­na­ler Be­schäf­ti­gung, so die Sta­tis­ti­ker.

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