Kiew wirft Kreml Auf­marsch von 40000 Sol­da­ten vor

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

KIEW/MOS­KAU - An­ge­sichts der neu­en Span­nun­gen zwi­schen Russ­land und der Ukrai­ne um die Schwarz­meer­halb­in­sel Krim ha­ben Ver­tre­ter bei­der Sei­ten im UN-Si­cher­heits­rat vor ei­ner Es­ka­la­ti­on ge­warnt.

Russ­lands UN-Bot­schaf­ter Wi­ta­li Tschur­kin sag­te, er hof­fe, dass die Ukrai­ne „klug ge­nug“sei, um al­les in ih­rer Macht ste­hen­de für ei­ne Ent­schär­fung der La­ge zu tun. Der ukrai­ni­sche UN-Bot­schaf­ter Wo­lo­dy­myr Jelt­schen­ko wie­der­um ver­wies dar­auf, dass Mos­kau rund 40 000 Sol­da­ten auf der Krim, im Os­ten der Ukrai­ne und an der Gren­ze zu­sam­men­ge­zo­gen ha­be.

Nach den rus­si­schen Sa­bo­ta­ge­vor­wür­fen ge­gen Kiew zieht die Ukrai­ne nun auch ei­ne Vi­sums­pflicht für Rus­sen in Be­tracht.

Mi­li­tär­übung in Jal­ta: Ukrai­ni­sche Grenz­sol­da­ten pro­ben be­reits den Ernst­fall.

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