Die Chro­nik des Pin­gu-Dra­mas

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN - Am

Die ers­ten rät­sel­haf­ten To­des­fäl­le tra­fen die Pin­gu­in-Ko­lo­nie im Früh­jahr 2011. Bin­nen Wo­chen star­ben 19 von da­mals 32 Tie­ren. Als Ur­sa­che wur­den Bak­te­ri­en und Pil­ze iden­ti­fi­ziert. Wo­her aber die Krank­ma­cher ka­men, ist bis heu­te un­klar.

Ei­ne zwei­te To­des­wel­le such­te drei Jah­re spä­ter die wie­der auf­ge­bau­te Po­pu­la­ti­on heim. 25 der nun 28 Tie­re ver­en­de­ten 2014. Die über­le­ben­den drei Tie­re wur­den in den Pra­ger Zoo eva­ku­iert. Die Su­che nach der To­des­ur­sa­che blieb oh­ne je­des Er­geb­nis.

Im Mai 2015 ver­such­te es der Dresd­ner Zoo er­neut: Drei Männ­chen aus Schwe­rin und drei Pin­gu-Da­men aus Hal­le zo­gen in die grund­sa­nier­te An­la­ge ein. Bis zum ak­tu­el­len To­des­fall wa­ren al­le Tie­re putz­mun­ter. Die fünf über­le­ben­den Tie­re zei­gen kei­ne Krank­heits­sym­pto­me.

Zoochef Karl­Heinz Uke­na (45)

be­dau­ert den To­des­fall in der Pin­gu­in-Ko­lo­nie.

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