Auf ei­ner Li­nie

Dresdner Morgenpost - - POLITIK - Uto­ri­tä­re un­ter sich: Do­nald Trump macht kei­nen Hehl dar­aus, dass er Russ­lands Prä­si­den­ten sehr schätzt. Im­mer­hin soll ihn die­ser schon ein­mal „ein Ge­nie“ge­nannt ha­ben. Das Fai­b­le des Mul­ti-Mil­li­ar­därs stößt im Kreml auf Ge­gen­lie­be. Zu­min­dest ver­mit­telt P

Au­to­ri­tä­re un­ter sich: Do­nald Trump macht kei­nen Hehl dar­aus, dass er Russ­lands Prä­si­den­ten sehr schätzt. Im­mer­hin soll ihn die­ser schon ein­mal „ein Ge­nie“ge­nannt ha­ben. Das Fai­b­le des Mul­ti-Mil­li­ar­därs stößt im Kreml auf Ge­gen­lie­be. Zu­min­dest ver­mit­telt Pu­tin dem Ame­ri­ka­ner die­ses Ge­fühl. Aber sind die bei­den wirk­lich auf glei­cher Li­nie?

Nach Ein­schät­zung von Ex­per­ten des US-Aus­lands­ge­heim­diens­tes CIA ist Trump vom Kreml­chef „un­be­ab­sich­tigt“zu ei­nem rus­si­schen Agen­ten ge­macht wor­den. Der Prä­si­dent­schafts­kan­di­dat der Re­pu­bli­ka­ner muss - nicht nur we­gen mög­li­cher Ver­wick­lun­gen sei­nes Wahl­kampf­ma­na­gers - mit sei­ner Ver­bin­dung nach Mos­kau auf­pas­sen.

Die An­hän­ger sei­ner Par­tei wer­den die Nä­he zu Russ­land nicht un­be­dingt gut­hei­ßen. In Zei­ten, in de­nen Spon­so­ren und re­pu­bli­ka­ni­sche Po­li­ti­ker ver­mehrt auf Dis­tanz zu ihm ge­hen, ist das nicht ge­ra­de ein Er­folg ver­spre­chen­des Si­gnal für Trump.

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