Sach­sens Wirt­schaft wirbt für Welt­of­fen­heit

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN -

DRES­DEN - Mit Auf­takt­ver­an­stal­tun­gen in Dres­den und Chem­nitz wirbt der neu ge­grün­de­te Ver­ein „Wirt­schaft für ein welt­of­fe­nes Sach­sen“für sein An­lie­gen. In den nächs­ten Mo­na­ten soll ein Netz­werk an Un­ter­neh­men ent­ste­hen, die sich zu ei­nem in­ter­na­tio­na­len Frei­staat be­ken­nen und Hal­tung in der Öf­fent­lich­keit zei­gen, er­klär­te Vor­stands­spre­cher Andre­as von Bis­marck ges­tern.

Zu­dem soll ei­ne Platt­form ge­schaf­fen wer­den, über die sich Fir­men über die In­te­gra­ti­on von Zu­wan­de­rern und Zu­züg­lern aus­tau­schen kön­nen. Laut von Bis­marck ge­he es da­bei um „kon­kre­te Hil­fe­stel­lun­gen“.

Die oft ne­ga­ti­ve Wahr­neh­mung Sach­sens in Sa­chen Frem­den­feind­lich­keit kön­ne man nicht ste­hen las­sen, so von Bis­marck. Er warb zu­dem da­für, sich auch aus­län­di­schen Fach­kräf­ten zu öff­nen.

Häss­li­che Schmie­re­rei­en tauch­ten im Ju­ni im Brand­ge­biet auf.

Zwei Afri­ka­ner er­kun­di­gen sich auf der Chem­nit­zer In­te­gra­ti­ons­mes­se nach Aus­bil­dungs­stel­len. Flücht­lin­ge in Ar­beit brin­gen ist ein An­lie­gen des Wirt­schafts­ver­eins.

Die Ent­fer­nung hin­ter­ließ ei­ni­ge Spu­ren. Auch Farb­res­te fie­len zu Bo­den.

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