Ai­leen plant gro­ßes Olym­pia-Come­back!

Dresdner Morgenpost - - RODELN -

AL­TEN­BERG - Vor ei­nem Jahr mach­te Ai­leen Frisch Schluss. Ei­nes der größ­ten deut­schen Ro­del­ta­len­te hat­te die Lust an sei­nem Sport ver­lo­ren. Jetzt trai­niert die 23-Jäh­ri­ge wie­der und mit et­was Glück gibt’s zum Ge­burts­tag ein be­son­de­res Ge­schenk ...

Die Ju­nio­ren-Welt­meis­te­rin von 2012 fei­ert am 25. Au­gust und hofft auf ih­re neue Start­ge­neh­mi­gung. Statt für Deutsch­land will die Al­ten­ber­ge­rin künf­tig für Süd­ko­rea an den Start ge­hen und bei den hei­mi­schen Olym­pi­schen Spie­len 2018 in Pyeong­chang ei­ne Me­dail­le er­ro­deln. Die Idee hat­te Süd­ko­reas deut­scher Coach Stef­fen Sar­tor: „Ich weiß, wie gut Ai­leen fährt und des­halb ha­be ich sie kur­zer­hand an­ge­spro­chen.“Schlit­ten, Renn­an­zug lie­gen laut Coach längst be­reit, nur das grü­ne Licht des Ver­ban­des fehlt noch. Der prüft die Un­ter­la­gen.

Um star­ten zu dür­fen, wird die Blon­di­ne hof­fent­lich bald ins kom­men­de Olym­pia-Land flie­gen. Dort muss sie ei­nen be­son­de­ren Test be­ste­hen. Sar­tor: „Es wird ver­langt, dass Ai­leen die Na­tio­nal­hym­ne sin­gen kann. Zur­zeit lernt sie flei­ßig.“Ei­ne sehr kniff­li­ge Auf­ga­be, wenn man we­der die Spra­che spricht, noch die Schrift­zei­chen be­herrscht.

Sar­tor weiß aber auch: „Wenn es die­ses Jahr nicht mit dem Start­recht klappt, Ai­leen kein Ren­nen fah­ren kann, dann hat es kei­nen Sinn für Olym­pia. Sie wä­re dann zu lan­ge raus.“Zu­mal die Säch­sin für den Start­platz 2018 die Staats­bür­ger­schaft an­neh­men muss. Aber da­zu ist Frisch be­reit. En­ri­co Lu­cke

Die hüb­sche Al­ten­ber­ge­rin Ai­leen Frisch lernt für ihr Olym­pia-Come­back die süd­ko­rea­ni­sche Na­tio­nal­hym­ne. Mit viel Ge­fühl saus­te Ai­leen Frisch im­mer durch die Eis­ka­nä­le die­ser Welt. Bei ih­rer letz­ten WM 2013 wur­de sie Fünf­te.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.