An­schlä­ge im Os­ten der Tür­kei

Dresdner Morgenpost - - POLITIK & WELT -

AN­KA­RA - Wäh­rend sich die Tür­kei nach dem Um­sturz­ver­such ganz auf die Ver­fol­gung der Put­schis­ten, ih­rer Un­ter­stüt­zer und ver­meint­li­chen Sym­pa­thi­san­ten kon­zen­triert, geht die An­schlags­se­rie im Os­ten des Lan­des un­ver­min­dert wei­ter.

Al­lein ges­tern star­ben bei drei Spreng­stoff­at­ten­ta­ten ge­gen Po­li­zei und Ar­mee fünf Sol­da­ten, vier Po­li­zis­ten und zwei Zi­vi­lis­ten. Mehr als 300 wei­te­re Men­schen wur­den ver­letzt, als die fern­ge­zün­de­ten Au­to­bom­ben vor dem Po­li­zei­prä­si­di­um der Pro­vinz­haupt­stadt Ela­zig und in der Nä­he ei­ner Po­li­zei­wa­che in der ost­tür­ki­schen Pro­vinz Van ex­plo­dier­ten.

Mi­nis­ter­prä­si­dent Bi­na­li Yil­di­rim (60) mach­te die ver­bo­te­ne kur­di­sche Ar­bei­ter­par­tei PKK für die An­schlä­ge ver­ant­wort­lich.

Wie­der star­ben bei An­schlä­gen im Os­ten der Tür­kei meh­re­re Men­schen.

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