Ein­heits­fei­er „So geht säch­sisch“ soll Mil­lio­nen-Loch stop­fen

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN -

DRES­DEN - So geht krea­ti­ves Haus­hal­ten: Die 1,5 Mil­lio­nen Eu­ro Mehr­kos­ten für die Fei­er zum Tag der Deut­schen Ein­heit sol­len bei der Stand­ort­kam­pa­gne „So geht säch­sisch“ab­ge­zwackt wer­den. Der zu­stän­di­ge Fi­nanz­aus­schuss des Land­ta­ges be­fasst sich al­ler­dings erst in sei­ner nächs­ten Sit­zung da­mit. Dann will der Chef der Staats­kanz­lei, Fritz Jä­ckel (53), Stel­lung neh­men. An­ders als be­ab­sich­tigt, war das The­ma bei der jüngs­ten Aus­schuss-Sit­zung nicht be­spro­chen wor­den.

Wie be­rich­tet, muss der Frei­staat statt ge­plan­ter 2,8 Mil­lio­nen Eu­ro 4,3 Mil­lio­nen für die Fei­er auf­wen­den. Das geht aus ei­ner Über­sicht des Fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums zu über- und au­ßer­plan­mä­ßi­gen Aus­ga­ben des 1. Halb­jah­res her­vor.

Das 2013 ge­star­te­te „So geht säch­sisch“wie­der­um be­kommt so­wie­so die Mit­tel ge­kürzt. Ur­sprüng­lich soll­ten über vier Jah­re 32 Mil­lio­nen Eu­ro flie­ßen. Spä­tes­tens seit den An­ti-Asyl-Kra­wal­len übe­r­all im Frei­staat ab Mit­te 2015 aber wird al­les her­un­ter­ge­fah­ren. TH

Der Thea­ter­platz von der Sem­per­oper aus ge­se­hen. Hier fun­giert Sta­nislaw Til­lich (57, CDU) am 3. Ok­to­ber als Gast­ge­ber für die Zen­tra­len Fei­er­lich­kei­ten zum Tag der Deut­schen Ein­heit.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.