An­ce­lot­ti-Rück­kehr nach Je­na - Sen­sa­ti­on wie vor 36 Jah­ren?

Dresdner Morgenpost - - SPORT -

JE­NA - Es gab Zei­ten, da wä­re ein Du­ell mit Bay­ern Mün­chen für Carl Zeiss Je­na viel­leicht kei­ne ganz so gro­ße Sa­che ge­we­sen. Im Eu­ro­pa­po­kal schal­te­ten die Thü­rin­ger einst den FC Va­len­cia, AS Rom und Ben­fi­ca Lis­s­a­bon aus, sind die Num­mer eins der ewi­gen DDR-Ober­li­ga­ta­bel­le.

Doch die Er­in­ne­run­gen an die gol­de­nen Zei­ten sind ver­blasst, der All­tag in der Re­gio­nal­li­ga ist längst grau und trist. „Das Spiel ist et­was Be­son­de­res, weil der Geg­ner be­son­ders ist. Das ist das Traum-Los, ein ab­so­lu­tes High­light“, sagt Trai­ner Mark Zim­mer­mann des­we­gen vor dem heu­ti­gen Kra­cher in der ers­ten Run­de des DFB-Po­kals ge­gen die Bay­ern (20.45 Uhr/Sky). Zu­min­dest für ei­nen Abend kehrt der Glanz ver­gan­ge­ner Zei­ten in das in die Jah­re ge­kom­me­ne Ernst-Ab­be-Sport­feld zu­rück. „Es muss schon viel pas­sie­ren, da­mit wir die Bay­ern schla­gen. Aber wir wol­len mu­tig sein“, sag­te Zim­mer­mann.

Für Bay­ern-Chef­trai­ner Car­lo An­ce­lot­ti ist es nicht der ers­te Be­such in Je­na. Am 1. Ok­to­ber 1980 er­leb­te der Ita­lie­ner als Spie­ler ei­ne sei­ner schlimms­ten Plei­ten in Ost­thü­rin­gen, ver­lor mit dem AS Rom nach ei­nem 3:0 im Hin­spiel - An­ce­lot­ti hat­te das 2:0 er­zielt - noch 0:4 und schied aus dem Eu­ro­pa­po­kal der Po­kal­sie­ger aus. Carl Zeiss schaff­te es 1981 bis ins End­spiel und un­ter­lag erst Dy­na­mo Tif­lis mit 1:2.

Er­lebt Car­lo

An­ce­lot­ti heu­te auch als Trai­ner ei­ne Über­ra­schung in

Je­na?

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