Neu­es Do­mi­zil für Lui­sen­hof-Wirt

Dresdner Morgenpost - - FRONT PAGE -

Neu­an­fang in Puls­nitz: 13 Jah­re hat­te Ar­min Schu­mann (44) mit sei­ner Frau An­ja (46) die Gäs­te im Dresd­ner Lui­sen­hof ver­wöhnt. We­gen ei­ner Miet­erhö­hung räum­te das Paar im Ju­ni 2015 das be­lieb­te Aus­flugs­lo­kal (MOPO be­rich­te­te). Nun krem­pelt es in der Pfef­fer­ku­chen­stadt die Är­mel hoch - En­de Sep­tem­ber öff­net „Schu­mann’s Ge­nuss­werk­statt“.

Auf dem Kas­ta­ni­en­weg, gleich an der He­li­os-Kli­nik, geht es zu wie im Amei­sen­hau­fen. Zwei Um­zugs­wa­gen par­ken vorm Ex-Lo­kal „Am Schloss­park“, dem künf­ti­gen „Schu­mann’s“. Die Mö­bel der Wirts­leu­te wer­den un­ters Dach bug­siert. „Oben wohnt un­se­re Fa­mi­lie, un­ten be­wir­ten wir die Gäs­te“, freut sich Schu­mann.

Ge­ra­de gibt es Wurst­bro­te für die Hand­wer­ker. Sie bau­en Gast­stu­be (90 Plät­ze), Ka­min­zim­mer (35 Plät­ze), Win­ter­gar­ten und Kü­che aus, ma­lern, ver­le­gen Elek­trik, hän­gen De­cken ab. „Nächs­te Wo­che kommt das Mo­bi­li­ar“, freut sich Schu­mann. „Auch un­ser 2,50 Me­ter lan­ger Fa­mi­li­en­tisch für zwölf Per­so­nen. Wer dort sitzt, kann durch ein gro­ßes Fens­ter di­rekt in die Kü­che gu­cken.“

Dort wird re­gio­nal ge­kocht. „Wir le­gen ei­nen 250 Qua­drat­me­ter gro­ßen Kü­chen­gar­ten an“,

so Schu­mann. In den ers­ten Hoch­bee­ten wächst schon Sa­lat. Ge­mü­se, Kräu­ter, Ka­nin­chen­zucht und Streu­obst­wie­se kom­men hin­zu. 2017 auch ei­ne Open-Air-Kü­che und Ter­ras­se. Sei­ne le­gen­dä­ren Mar­tins­gän­se brut­zelt Schu­mann auch in Puls­nitz. „Ein Ofen für acht Gän­se ist be­stellt. Die ers­ten 80 Re­ser­vie­run­gen lie­gen vor.“

Oben zieht die Fa­mi­lie ein, un­ten wer­den die Gäs­te be­wir­tet. „Sie sol­len sich bei uns wie zu Hau­se füh­len“, wünscht sich das Wirts­paar.

Plau­men­mus und Fly­er sind fer­tig, In­fos un­ter: An­ja Schu­mann (46) topft den Sa­lat ins Hoch­beet, Ar­min Schu­mann (44) schau­felt den

Pfer­de­mist breit. Sei­ne ers­ten Pflau­men aus dem Kü­chen­gar­ten hat Ar­min Schu­mann (44) schon zu Mus ver­ar­bei­tet.

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