Klei­nes Ju­bi­lä­um Vor 35 Jah­ren wuchs Gor­bitz in die Hö­he

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN & UMGEBUNG - tyx

Dres­den fei­ert beim Stadt­fest sei­nen 810. Ge­burts­tag. Da­bei ge­rät ein an­de­res Ju­bi­lä­um fast in Ver­ges­sen­heit: Mor­gen wird es genau 35 Jah­re her sein, als Gor­bitz ge­bo­ren wur­de.

Mit der Grund­stein­le­gung am 21. Au­gust 1981 (an der spä­te­ren Gast­stät­te „Grü­ner Hein­rich“) wuch­sen die ers­ten Rie­sen auf dem Feld im Wes­ten em­por. „Als die ers­ten Häu­ser fer­tig wa­ren, war Gor­bitz noch ganz grau, die Stra­ßen be­stan­den aus Schlamm, wur­den erst spä­ter be­fes­tigt“, er­in­nert sich der da­ma­li­ge Chef-Ar­chi­tekt Gün­ter Trep­te (86).

Dres­dens größ­te Plat­ten­sied­lung mau­ser­te sich zum DDR-Idyll, noch zur Wen­de leb­ten 36 000 Men­schen in 15 000 Woh­nun­gen! Doch dann blie­ben In­ves­ti­tio­nen aus, vie­le Gor­bit­zer zo­gen weg, bald stand je­de vier­te Woh­nung leer.

Seit ein paar Jah­ren bes­sert sich der Ruf der Plat­te wie­der, die Ein­woh­ner­zah­len stei­gen. Ak­tu­ell le­ben 21 040 Men­schen in Gor­bitz. „Der Stadt­teil hat sich gut ent­wi­ckelt“, bi­lan­ziert Chef-Ar­chi­tekt Trep­te, der heu­te in Trach­au wohnt, „sein“Gor­bitz oft be­sucht. „Vor al­lem die Mit­tel­ach­se, die Hö­hen­pro­me­na­de, ist wun­der­schön grün ge­wor­den.“

Dres­dens größ­tes Plat­ten-Vier­tel. Am 21. Au­gust 1981 war der Baustart.

Der Gor­bit­zer Chef-Ar­chi­tekt Gün­ter Trep­te (86) freut sich über die Ent­wick­lung, die „sein“Vier­tel ge­nom­men hat.

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