„Ganz Deutsch­land wird zu­schau­en“ Al­le in Gelb ins DDV-Sta­di­on!

Dresdner Morgenpost - - FUSSBALL - Ti­na Hof­mann

DRES­DEN - Ganz in Gelb sa­ßen Uwe Neu­haus und Andre­as Lam­bertz ges­tern auf der Pres­se­kon­fe­renz. Es war ein Vor­ge­schmack auf das, was heu­te in ei­ner völ­lig an­de­ren Di­men­si­on fol­gen soll.

Denn die ak­ti­ve Fan­sze­ne hat zum DFB-Po­kalkra­cher ge­gen RB Leip­zig (15.30 Uhr) al­le An­hän­ger auf­ge ru­fen, in Gelb ins Sta­di on zu kom­men. Pas­send da­zu ge­währt der Fan­shop zehn Pro­zent Ra­batt auf al­le T-Shirts (kei­ne Tri­kots), für Mit­glie­der so­gar fünf­zehn.

„Dem Auf­ruf fol­gen wir sehr, sehr gern, weil es ein­zig und al­lein da­zu dient, die Stim­mung

noch ein biss­chen in­ten­si­ver, noch lau­ter und noch emo­tio­na­ler wer­den zu las­sen“, zeigt auch der Coach Vor­freu­de. Dem fried­li­chen emo­tio­na­len Feu­er­werk auf den Rän­gen soll das sport­li­che auf dem Ra­sen fol­gen. „Ich glau­be schon, dass es ein viel be­ach­te­tes Spiel ist und ganz Deutsch­land uns zu­schau­en wird. Jetzt müs­sen wir se­hen, ob wir es schaf­fen“, meint Neu­haus. Er weiß, dass RB qua­li­ta­tiv ei­nen gro­ßen Vor­teil hat. Al­ler­dings fehlt dem Team von Trai­ner Ralph Ha­sen­hüttl der Spiel­rhyth­mus, das könn­te ein klei­nes Plus für den Un­der­dog Dy­na­mo sein.

Für den Ein­zug in die zwei­te Run­de schüt­tet der DFB 256000 Eu­ro aus - Geld, das auch Neu­haus gern hät­te. „Vor­letz­tes Jahr konn­te der Ver­ein je­de Men­ge Geld ver­die­nen. Ich wür­de mich freu­en, wenn wir es die­ses Jahr wie­der schaf­fen könn­ten. Es hilft dem Trai­ner, der dann even­tu­ell ein paar Krö­ten mehr für Neu­zu­gän­ge hat und dem Ver­ein, die Struk­tu­ren zu ver­bes­sern“, weiß der 56-Jäh­ri­ge.

Elf­me­ter­schie­ßen wur­de nicht ex­tra ge­übt, doch der Coach hat die even­tu­el­len Schüt­zen be­reits im Kopf und wür­de dann je nach Spiel­ver­lauf ent­schei­den.

Dy­na­mo rech­net heu­te mit rund 29000 Zu­schau­ern, aus Leip­zig rei­sen nur 1 800 Fans an, wes­halb der Gäs­te­block nicht aus­ver­kauft ist. FIFA-Schi­ri Dr. Fe­lix Brych wird die Par­tie lei­ten.

Gleich klin­gelt’s: Andre­as Lam­bertz (l., ge­gen Eroll Ze­jnul­la­hu) schoss bei Uni­on

Ber­lin den 2:2-Aus­gleich.

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