Bier­hoff spielt die „Los­fee“

Dresdner Morgenpost - - SPORT -

DRES­DEN - Die zwei­te Run­de des DFB-Po­kals wird am 26. Au­gust im An­schluss an das Bun­des­li­ga-Auf­takt­spiel zwi­schen Bay­ern München und Wer­der Bre­men (20.30/ Sky und ARD) aus­ge­lost. Als „Los­fee“im Sport­schau Club (ab 22.45) Herz­blut der Fans, RB steht für den neu­rei­chen Em­por­kömm­ling, agiert Na­tio­nal­mann­schafts­ma­na­ger Oli­ver Bier­hoff. DFB-Vi­ze­prä­si­dent Peter Fry­muth über­nimmt die Rol­le des Zie­hungs­lei­ters.

Dy­na­mo wird üb­ri­gens nicht mehr - wie vor der ers­ten Run­de - als Ama­teur be­han­delt, son­dern kommt in den „nor­ma­len“Los­topf. Die Schwarz-Gel­ben müss­ten al­so auch aus­wärts an­tre­ten. Dietrich Ma­te­schitz exis­tiert.

Zwar hat­te Dy­na­mo vor zwei Jah­ren be­reits Schal­ke 04 im Po­kal aus­ge­schal­tet, doch der Tri­umph über RB ist dem Klub noch mehr wert. „Man freut sich jetzt über­trie­ben, aber man rea­li­siert erst in zwei, drei Ta­gen, was man hier wirk­lich be­wegt hat. Das ist ganz groß für den Ver­ein“, sag­te Kutsch­ke.

Dres­dens

Sport­ge­schäfts­füh­rer Ralf Min­ge fand es ein­fach nur „phä­no­me­nal, un­fass­bar“und konn­te sich auch über die weit­ge­hend fried­li­che At­mo­sphä­re freu­en. Die Po­li­zei konn­te mit 550 Be­am­ten und wei­te­ren 240 Bun­des­po­li­zis­ten „ein span­nen­des, emo­tio­na­les und über­wie­gend fried­li­ches Fuß­ball­spiel ab­si­chern“, hieß es in ei­ner Mit­tei­lung.

Und Leipzig?

„Die

Ent­täu­schung ist rie­sen­groß. Wir wer­den uns von die­ser ei­nen Nie­der­la­ge aber nicht um­wer­fen las­sen“, sag­te Kai­ser. Doch Ha­sen­hüttl warn­te: „Ei­nes kann ich ver­spre­chen - in der Bun­des­li­ga wird es nicht leich­ter für uns. Wir ha­ben noch viel Luft nach oben.“

Schon im Vor­jahr hat­te sich RB im Po­kal bla­miert und schied in der zwei­ten Run­de beim Viert­li­gis­ten SpVgg Un­ter­ha­ching (0:3) aus, die Nie­der­la­ge in Dres­den wiegt psy­cho­lo­gisch aber noch schwe­rer. „Wir ha­ben uns selbst ge­schla­gen“, sag­te Ha­sen­hüttl. Auch die hit­zi­ge At­mo­sphä­re vor 29 222 Zu­schau­ern im Dresd­ner He­xen­kes­sel ha­be ih­ren Teil bei­ge­tra­gen: „Wir wa­ren am En­de nicht mehr sou­ve­rän ge­nug. Die­ses Spiel müs­sen wir jetzt aus den Kno­chen schüt­teln.“

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