Heinz Schenks Er­be un­ter dem Ham­mer

Dresdner Morgenpost - - SHOW -

WIES­BA­DEN - An die Bem­bel, fer­tig, los! Im Haus des 2014 ver­stor­be­nen ARD-Mo­de­ra­tors Heinz Schenk (†89) ist am Wo­che­n­en­de sein Nach­lass ver­stei­gert wor­den. Am be­gehr­tes­ten wa­ren die Ap­fel­wein­krü­ge (hes­sisch: Bem­bel) aus sei­ner eins­ti­gen Kult­sen­dung „Zum Blau­en Bock“.

Für durch­schnitt­lich 2 000 Eu­ro pro Stück ka­men die Ton­ge­fä­ße un­ter den Ham­mer. Klei­ne Bem­bel wa­ren auch schon für 20 Eu­ro zu ha­ben. Schenks Bril­len gin­gen für 360 Eu­ro weg, sei­ne Sau­na hat 50 Eu­ro ge­bracht. Das meis­te Geld er­ziel­te ein Pos­ten Me­mo­ra­bi­li­en des Show­mas­ters. Für „das Sam­mel­su­ri­um aus pri­va­ten Fotos, Au­to­gram­men und Kenn­zei­chen“zahl­te ein an­ony­mer Bie­ter so­gar 4 000 Eu­ro. So ka­men ins­ge­samt 80 000 Eu­ro zu­sam­men. Schenks Nach­lass­ver­wal­ter Horst Klem­mer sprach von „ei­nem über­ra­gen­den Er­folg“.

Die Auk­ti­on war Heinz Schenks letz­ter Wil­le. In sei­nem Tes­ta­ment hat­te er fest­ge­legt, dass sein Nach­lass ver­stei­gert wer­den und mit dem Er­lös ei­ne Stif­tung zur För­de­rung jun­ger Un­ter­hal­tungs­künst­ler ge­grün­det wer­den sol­le.

Mit­bie­ten war für die Mit­glie­der des Mo­tor­rad­clubs „Kom­man­do Heinz Schenk“Eh­ren­sa­che. Ines Gast aus Nau­rod ist glück­lich. Sie hat das Por­trät, das frü­her in Heinz Schenks Haus hing, für 25 Eu­ro er­stei­gert.

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