Gre­na­da ist die ab­so­lu­te Num­mer 1

Dresdner Morgenpost - - OLYMPIA -

RIO - Im of­fi­zi­el­len Olym­pia-Me­dail­len­spie­gel lie­gen die USA un­an­ge­foch­ten vorn - aber wer war pro Ein­woh­ner in Rio de Janei­ro am er­folg­reichs­ten? Die Ant­wort lau­tet: Gre­na­da, trotz nur ei­ner Me­dail­le.

Knapp 110 000 Men­schen le­ben in dem ka­ri­bi­schen In­sel­staat, für den Ki­ra­ni Ja­mes im 400-Me­ter-Sprint Sil­ber ge­wann. Ja­mes hat­te 2012 auch die ers­te und ein­zi­ge wei­te­re Me­dail­le für Gre­na­da ge­won­nen, da­mals die gol­de­ne.

Die zweit­bes­te Quo­te pro Ein­woh­ner wei­sen die Ba­ha­mas auf - zwei Me­dail­len ste­hen ge­ra­de ein­mal 320 000 Ein­woh­nern ge­gen­über. Das Land ist mit ei­ner Gold­me­dail­le auch das mit der höchs­ten Dich­te an Olym­pia­sie­gern. Es folgt Neu­see­land: Et­wa 4,4 Mil­lio­nen Ki­wis durf­ten sich über 18 Me­dail­len freu­en das be­deu­tet 250 000 Ein­woh­ner pro Pla­ket­te. Knapp da­hin­ter liegt Ja­mai­ka, auch dank Usain Bolt, mit ei­ner Quo­te von rund 270 000 Ein­woh­nern pro Me­dail­le in Rio.

Deutsch­land ran­giert in der Ta­bel­le im obe­ren Mit­tel­feld. Auf je­de der 42 Me­dail­len kom­men rech­ne­risch rund 1,9 Mil­lio­nen Deut­sche. Da­mit liegt Deutsch­land vor den USA mit et­wa 2,6 Mil­lio­nen Ein­woh­nern pro Me­dail­le.

Was für ein far­ben­fro­her Ab­schluss der Spie­le in Rio!

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