Gold-Trio ver­ab­schie­det sich

Dresdner Morgenpost - - OLYMPIA -

DÜSSELDORF - Erst Sas­kia Bar­tu­si­ak (33), nun Me­la­nie Beh­rin­ger (30) und An­ni­ke Krahn (31): Nach dem Olym­pia­sieg in Rio steht un­se­re Frau­en-Na­tio­nal­mann­schaft vor ei­nem Um­bruch.

Ei­nen Tag nach Spiel­füh­re­rin Bar­tu­si­ak er­klär­ten auch die bei­den Welt­meis­te­rin­nen von 2007 ih­ren Rück­tritt aus dem DFB-Team. Die neue Bun­des­trai­ne­rin St­ef­fi Jo­nes muss als Nach­fol­ge­rin von Silvia Neid im Hin­blick auf die EM 2017 in den Nie­der­lan­den ei­nen Neu­auf­bau ein­lei­ten. Zu­mal in Bar­tu­si­ak/ Krahn die an­ge­stamm­te In­nen­ver­tei­di­gung nicht mehr zur Ver­fü­gung steht.

Beh­rin­ger hat­te in Bra­si­li­en ein her­aus­ra­gen­des Tur­nier ge­spielt und war mit fünf Tref­fern so­gar Tor­schüt­zen­kö­ni­gin ge­wor­den. Nach 123 Län­der­spie­len blick­te sie vol­ler Stolz auf mehr als elf Jah­re im DFB-Tri­kot zu­rück. „Es war ein Ge­schenk, so vie­le Er­fol­ge fei­ern zu dür­fen und Olym­pia-Gold macht mei­ne Ti­tel­samm­lung im DFB-Dress kom­plett“, sag­te Beh­rin­ger, die wie Krahn ne­ben dem WM-Ge­winn in Chi­na zwei EM-Ti­tel (2009 und 2013) hol­te. Schon mit der „U19“wur­den Krahn und Beh­rin­ger 2004 ge­mein­sam Welt­meis­ter.

An­ni­ke Krahn (l.) und Sas­kia Bar­tu­si­ak tes­ten, ob ih­re Gold­me­dail­len von Rio auch echt sind. Me­la­nie Beh­rin­ger ballt die Sie­ger­faust. Mit fünf Tref­fern war die Münch­ne­rin Tor­schüt­zen­kö­ni­gin bei Olym­pia.

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