Karlsruhe kippt Ein­hei­mi­schen-Ra­batt

Dresdner Morgenpost - - POLITIK & WELT -

KARLSRUHE - Weil er in ei­ner deut­schen Ther­me 2,50 Eu­ro mehr Ein­tritt zah­len muss­te als die Ein­hei­mi­schen, zog ein Ös­ter­rei­cher bis vors Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt - mit Er­folg: Die­se Preis­ge­stal­tung ver­stößt ge­gen den Gleich­heits­satz des Grund­ge­set­zes, ur­teil­ten die Rich­ter.

Das Frei­zeit­bad im baye­ri­schen Berch­tes­ga­den ge­währt al­len Be­su­chern der fünf Hei­mat­ge­mein­den, die das Bad be­trei­ben, ei­ne Er­mä­ßi­gung um et­wa ein Drit­tel. Der Ös­ter­rei­cher hin­ge­gen muss­te vol­len Ein­tritt zah­len.

Das las­se sich „un­ter kei­nem Blick­win­kel nach­voll­zie­hen“, sag­ten die Karls­ru­her Rich­ter. Zwar könn­ten Ge­mein­den ih­re Ein­woh­ner be­vor­zu­gen - aber nur, wenn es da­für gu­te Grün­de gibt, al­so zum Bei­spiel Aus­wär­ti­ge be­son­de­ren Auf­wand ver­ur­sach­ten.

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