„To­ni Erd­mann“soll für Deutsch­land den Os­car ho­len

Dresdner Morgenpost - - KULTUR -

MÜN­CHEN - Was auch sonst? Ma­ren Ades ge­fei­er­ter Film „To­ni Erd­mann“geht für Deutsch­land ins Os­car-Ren­nen. Das ent­schied die Aus­lands­ver­tre­tung des Deut­schen Films, Ger­man Films, am Don­ners­tag in Mün­chen.

Bei den Film­fest­spie­len in Can­nes im Früh­jahr war die be­rüh­rend skur­ri­le Ge­schich­te um ei­nen ält­li­chen Va­ter, der sei­ner ihm fremd ge­wor­de­nen Toch­ter wie­der na­he sein möch­te, ge­fei­ert wor­den, wie es kei­nem an­de­ren Film aus Deutsch­land in jün­ge­rer Ver­gan­gen­heit pas­siert ist. Zwar ist der Film mit San­dra Hül­ler (38) und Pe­ter Si­mo­ni­schek (70) in den Haupt­rol­len in al­len Preis­ka­te­go­ri­en leer aus­ge­gan­gen, was für die Os­car-Ver­lei­hung kein gu­tes Omen ist, trotz­dem gibt es nicht den ge­rings­ten Zwei­fel an der No­mi­nie­rung. Be­stimmt wur­de „To­ni Erd­mann“aus ei­ner Grup­pe von acht Fil­men, dar­un­ter die Hit­ler-Sa­ti­re „Er ist wie­der da“und das Ge­schichts-Stück „Der Staat ge­gen Fritz Bau­er“.

Die Os­car-Ver­lei­hung fin­det am 26. Fe­bru­ar 2017 in Los An­ge­les statt.

Va­ter und Toch­ter: Pe­ter Si­mo­ni­schek (70) als Win­fried/To­ni, San­dra Hül­ler (38) als Ines.

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