Mon­tag wird bei VW wie­der ge­ar­bei­tet

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN -

ZWI­CKAU - Nun ist es amt­lich: Ab Mon­tag wird im VW-Werk wie­der rich­tig ge­ar­bei­tet. Das be­stä­tig­te Fir­men­spre­cher Gun­ter Sand­mann. De­tails wer­den heu­te in Wolfs­burg bei der Auf­sichts­rats­sit­zung zur Spra­che kom­men, zu der auch VW-Sach­sen-Chef Siegfried Fie­big (61) an­ge­reist ist.

Die VW-Wer­ker müs­sen den Pro­duk­ti­ons­stau ei­ner gan­zen Wo­che auf­ho­len, der vor al­lem die Golf- und Pas­sat-Pro­duk­ti­on be­traf. Par­al­lel rech­net VW noch, wie mit dem Kurz­ar­bei­ter­geld ver­fah­ren wird. Das Pro­ze­de­re ist laut Lan­des­ar­beits­amt drei­stu­fig: An­trag, An­mel­dung, Aus­zah­lung. So muss ein Be­trieb die Kurz­ar­beit zu­nächst förm­lich, aber so­fort an­mel­den. Für den An­trag mit den ge­nau­en Zah­len hat er ein Vier­tel­jahr Zeit. Dann über­weist das Ar­beits­amt - di­rekt an den Be­trieb.

Grund für die Kurz­ar­beit war der Lie­fer­boy­kott der Fir­men Car Trim (Plau­en) und ES Guss (Schön­hei­de). Weil das Plaue­ner Un­ter­neh­men in­zwi­schen von in­ter­na­tio­na­len Me­di­en be­stürmt wird, hat es den Ber­li­ner PR-Mul­ti WMP Eu­ro­com AG ein­ge­schal­tet. TH

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