Staats­be­gräb­nis für Erd­be­ben­op­fer

Dresdner Morgenpost - - POLITIK & WELT -

ROM - Die Er­de un­ter Mit­tel­ita­li­en gibt kei­ne Ru­he: Er­neut ha­ben zum Teil hef­ti­ge Be­ben die Ka­ta­stro­phen­re­gi­on um die Berg­dör­fer Amatrice und Ac­cu­mo­li er­schüt­tert.

Das stärks­te der rund 900 Nach­be­ben er­eig­ne­te sich ges­tern in den frü­hen Mor­gen­stun­den (Stär­ke: 4,7). Der Erd­stoß brach­te in den Orts­zen­tren wei­te­re Ge­bäu­de zum Ein­sturz und er­schwer­te die Ar­bei­ten der Ret­tungs­kräf­te er­heb­lich.

Ita­li­ens Re­gie­rung hat in­zwi­schen den Not­stand und für ei­nen Tag na­tio­na­le Trau­er aus­ge­ru­fen. Heu­te will Rom die Erd­be­ben­op­fer mit ei­nem Staats­be­gräb­nis eh­ren. Zu der Trau­er­fei­er in der Stadt As­co­li Pi­ce­no wer­den auch die Spit­zen des Lan­des er­war­tet, dar­un­ter Prä­si­dent Ser­gio Mat­ta­rel­la (75) und Re­gie­rungs-Chef Mat­teo Ren­zi (41).

Die Zahl der To­des­op­fer ist in­des wei­ter ge­stie­gen. Wie der Zi­vil­schutz mit­teil­te, konn­ten min­des­tens 267 Men­schen nur noch tot ge­bor­gen wer­den, 387 Über­le­ben­de wur­den und wer­den in Kran­ken­häu­sern be­han­delt.

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