„Fällt uns nicht schwer, den Schal­ter um­zu­le­gen“

Dresdner Morgenpost - - FUSSBALL -

DRES­DEN - Dy­na­mo will nach dem Po­kal-Er­folg ge­gen Bun­des­li­ga-Auf­stei­ger RB Leip­zig nun auch in der Li­ga den ers­ten Sai­son­sieg ein­fah­ren.

Nach zwei Re­mis soll mor­gen (13.30 Uhr) ge­gen den FC St. Pau­li er­neut der Heim­vor­teil vor über 29 000 Fans aus­ge­nutzt wer­den. „Das wird aber trotz der zwei Auf­takt-Nie­der­la­gen der Ham­bur­ger ei­ne schwe­re Auf­ga­be“, weiß Trai­ner Uwe Neu­haus. Die Mann­schaft sei­nes Kol­le­gen Ewald Lie­nen sei noch im­mer ein Auf­stiegs­fa­vo­rit: „St. Pau­li ge­hört zu den stärks­ten Mann­schaf­ten der Li­ga.“Der Po­kal­sieg ha­be zwar Selbst­ver­trau­en ge­ge­ben. „Aber der ist ab­ge­hakt. Da­von kön­nen wir uns nichts kau­fen. Die vier­te oder fünf­te Run­de im Po­kal nützt nichts, wenn du in der Li­ga schlecht aus­siehst“, sag­te Neu­haus. „Die Li­ga ist un­ser Kern­ge­schäft.“Dem stimm­te auch Nils Tei­xei­ra zu, der ver­mut­lich wie­der zum Stamm­per­so­nal ge­hö­ren wird: „Es fällt uns nicht schwer, den Schal­ter um­zu­le­gen.“Zu Be­ginn der Sai­son hat­te der Au­ßen­ver­tei­di­ger nach lan­ger Krank­heit sein Come­back ge­fei­ert und stand auch in den ers­ten bei­den Li­ga­spie­len in der Start­elf. Der 26-Jäh­ri­ge ist „glück­lich, wie­der auf dem Platz ste­hen zu dür­fen. Es war ei­ne schwe­re Zeit, auch mit Mo­men­ten des Zwei­felns. Um­so mehr ge­nie­ße ich die Si­tua­ti­on jetzt.“

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.