Die Au­fer­ste­hung des Nils Tei­xei­ra

Dy­na­mo-Ver­tei­di­ger Tei­xei­ra ist so gut und wert­voll wie nie zu­vor

Dresdner Morgenpost - - FRONT PAGE - „Ich bin der Nils - auch wenn ich nicht so aus­se­he“, hat­te sich der jetzt 26-Jäh­ri­ge vor zwei Jah­ren bei sei­nen neu­en Kol­le­gen in Dres­den vor­ge­stellt und da­mit be­reits die ers­ten La­cher auf sei­ner Sei­te. Der Sohn por­tu­gie­si­scher El­tern („Mein Vor­na­me ist

DRES­DEN - Was dich nicht um­bringt, macht dich stär­ker, sagt ein all­ge­mein be­kann­tes Sprich­wort. Auf Nils Tei­xei­ra trifft das zu 100 Pro­zent zu. Dy­na­mos Au­ßen­ver­tei­di­ger er­lebt nach ei­ner lan­gen Lei­dens­zeit ei­ne fast

un­glaub­li­che Au­fer­ste­hung.

„Ich bin der Nils - auch wenn ich nicht so aus­se­he“, hat­te sich der jetzt 26-Jäh­ri­ge vor zwei Jah­ren bei sei­nen neu­en Kol­le­gen in Dres­den vor­ge­stellt und da­mit be­reits die ers­ten La­cher auf sei­ner Sei­te. Der Sohn por­tu­gie­si­scher El­tern („Mein Vor­na­me ist ein ver­zwei­fel­ter In­te­gra­ti­ons­ver­such...“) kam 2014 aus der 2. Li­ga, um bei Dy­na­mo maß­geb­lich am Neu­auf­bau mit­zu­wir­ken. Nach zwei Spiel­zei­ten stieg er be­kannt­lich mit Dy­na­mo auf, auch wenn er dar­an selbst ger­ne ak­ti­ver mit­ge­wirkt hät­te. Doch in sei­nem ers­ten Jahr setz­te ihn ei­ne Herz­mus­kel­ent­zün­dung au­ßer Ge­fecht, die ver­gan­ge­ne Rück­run­de muss­te er kom­plett zuschau­en dies­mal er­wisch­te ihn das Pfeif­fer­sche Drü­sen­fie­ber.

Ei­ne schlim­me Zeit für den sonst so gut­ge­laun­ten Spaß­vo­gel, so­gar die Kar­rie­re als Pro­fi stand auf dem Spiel. Dy­na­mo, spe­zi­ell Trai­ner Uwe Neu­haus und Sport­di­rek­tor Ralf Min­ge, hiel­ten zu ihm, ga­ben ihm ei­nen neu­en Ein­jah­res­ver­trag. Und „Tex“zahlt das mo­men­tan mit Leis­tun­gen zu­rück, die ihm nach ei­ner so lan­gen Pau­se wohl noch kei­ner zu­ge­traut hät­te. Ge­gen St. Pau­li mar­schier­te er trotz tro­pi­scher Tem­pe­ra­tu­ren die Li­nie hoch und run­ter, be­rei­te­te das 1:0 durch Lum­pi Lam­bertz mit ei­ner Maß­flan­ke glän­zend vor.

„Ich bin ein­fach nur glück­lich über je­den Mo­ment, den ich auf dem Trai­nings­platz oder im Sta­di­on ver­brin­gen darf“, be­grün­det er - den pu­ren Spaß am Fuß­ball merkt man ihm an. Auch Coach Neu­haus freut sich, dass Tei­xei­ra wie­der zu­rück ist. „Ge­ra­de für ei­ne jun­ge Mann­schaft ist es wich­tig, dass man Ty­pen wie ihn hat.“Bleibt al­so zu hof­fen und „Tex“zu wün­schen, dass ihm die Gesundheit kei­ne Strei­che mehr spielt. Auch für Dy­na­mo wä­re das Gold wert.

Ge­gen den FC St. Pau­li li

Tei­xei­ra (r., im Du­ell Bu­bal­la) ei­ne star­ke Le

Auch die El­tern von Nils Tei­xei­ra (hier vor ei­nem Jahr in Köln) freu­en sich, dass ihr Sohn wie­der ge­sund ist und er­folg­reich Fuß­ball spielt.

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