Rat­haus ap­pel­liert an die „Ver­nunft“

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN -

Vier Men­schen er­tran­ken in den letz­ten Wo­chen in der Kies­gru­be Leu­ben, zwei da­von al­lein letz­ten Don­ners­tag und Frei­tag. Die Gru­ben­fans plan­schen trotz­dem wei­ter. Die Stadt ap­pel­liert jetzt „an die Ver­nunft je­des Ein­zel­nen“, das Ver­bot zu be­ach­ten.

Viel wird sich am To­desteich wohl auch nach den jüngs­ten Er­eig­nis­sen nicht än­dern. Die Stadt pocht auf die Ein­hal­tung des Ba­de­ver­bots. „Die Be­schil­de­rung mit Text und Pik­to­gramm er­folg­te mit zehn Schil­dern aus­rei­chend“, so Jür­gen Alt­mey­er, Ab­tei­lungs­lei­ter Um­welt­amt. Die Schil­der wer­den re­gel­mä­ßig kon­trol­liert und nach Van­da­lis­mus er­setzt. Die teil­wei­se Ein­zäu­nung wur­de an man­chen Stel­len ein­fach nie­der­ge­tre­ten.

Den­noch: Ex­tra-Kon­trol­len der Ge­set­zes­bre­cher durch das Ord­nungs­amt wird es nicht ge­ben: „Kon­trol­len rund um die Uhr sind nicht mög­lich.“Die Stadt ver­weist, wie auch die DLRG, auf die Ge­fah­ren an den steil ab­fal­len­den Ufer­bö­schun­gen. Grund­sätz­lich gilt auch wei­ter­hin: „Das Ba­de­ver­bot in den Kies­se­en Leu­ben ist ein for­mal-was­ser­recht­li­ches Ba­de­ver­bot.“Im Kl­ar­text: In künst­li­chen Ge­wäs­sern ist das Ba­den per Ge­setz in Sach­sen nicht er­laubt. am

Am To­desteich wird wei­ter ge­planscht - trotz Ver­bots.

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