Ge­richts­ur­teil kippt Bil­dungs­emp­feh­lung

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN - - Der Zu­gang zu wei­ter­füh­ren­den Schu­len nach der vier­ten Klas­se muss in Sach­sen mög­li­cher­wei­se ge­setz­lich neu ge­re­gelt wer­den. Das geht aus ei­nem Be­schluss des Ver­wal­tungs­ge­richts Dres­den her­vor. Dem­nach se­hen die Rich­ter für die Bil­dungs­emp­feh­lung kei­ne

- Der Zu­gang zu wei­ter­füh­ren­den Schu­len nach der vier­ten Klas­se muss in Sach­sen mög­li­cher­wei­se ge­setz­lich neu ge­re­gelt wer­den. Das geht aus ei­nem Be­schluss des Ver­wal­tungs­ge­richts Dres­den her­vor. Dem­nach se­hen die Rich­ter für die Bil­dungs­emp­feh­lung kei­ne aus­rei­chen­de ge­setz­li­che Grund­la­ge, wie ein Ge­richts­spre­cher sag­te.

Das Ge­richt hat­te in ei­nem Eil­ver­fah­ren El­tern recht ge­ge­ben, die die Bil­dungs­emp­feh­lung ih­rer Toch­ter an­ge­foch­ten hat­ten. Das Mäd­chen hat­te kei­ne Emp­feh­lung für das Gym­na­si­um er­hal­ten, weil es den ge­for­der­ten No­ten­durch­schnitt von 2,0 in Ma­the­ma­tik, Deutsch und Sach­kun­de knapp ver­fehlt hat­te. Das Mäd­chen kön­ne we­gen sei­ner No­ten aber nicht als un­ge­eig­net für den Be­such des Gym­na­si­ums an­ge­se­hen wer­den, hieß es im Ur­teil.

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