Fran­zo­sen wol­len TTIP-De­al stop­pen

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

PA­RIS/BER­LIN - Frank­reich geht auf Ge­gen­kurs zum trans­at­lan­ti­schen Frei­han­dels­ab­kom­men TTIP: Erst dis­tan­zier­te sich Au­ßen­han­dels-Staats­se­kre­tär Mat­thi­as Fekl (38), dann auch Prä­si­dent François Hol­lan­de (62).

Die TTIP-Ge­sprä­che zwi­schen der EU und den USA könn­ten nicht bis zum Jah­res­en­de ab­ge­schlos­sen wer­den, sag­te Hol­lan­de: „Die Ver­hand­lung hat sich fest­ge­fah­ren. Das Un­gleich­ge­wicht ist of­fen­sicht­lich.“

Auch Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Sig­mar Ga­b­ri­el (56, SPD) lässt sich von Kri­tik aus der Uni­on und der Wirt­schaft nicht be­ir­ren: Der Vi­ze­kanz­ler glaubt wei­ter­hin nicht mehr an ei­nen Er­folg im lau­fen­den Ver­hand­lungs­po­ker. Die Schuld gibt der SPD-Chef den USA: „Ich glau­be, dass die Ame­ri­ka­ner TTIP ak­tiv be­en­det ha­ben - durch schlich­te Nicht-Be­reit­schaft, auf die Eu­ro­pä­er zu­zu­ge­hen.“Die US-Re­gie­rung hofft wei­ter auf ei­nen Ab­schluss des De­als, auch die EU-Kom­mis­si­on hält an den Ge­sprä­chen fest.

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