Fast 7 000 Flücht­lin­ge an ei­nem Tag ge­ret­tet

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

ROM - An ei­nem Tag sind im Mit­tel­meer fast 7 000 Flücht­lin­ge ge­ret­tet wor­den - so vie­le wie sel­ten zu­vor. Zwei Men­schen sind laut der In­ter­na­tio­na­len Or­ga­ni­sa­ti­on für Mi­gra­ti­on (IOM) ge­stor­ben. Die 6 908 Mi­gran­ten wur­den zwi­schen der li­by­schen Küs­te und Si­zi­li­en in 35 Ein­sät­zen auf­ge­grif­fen.

IOM-Spre­cher Fla­vio Di Gi­a­co­mo: „Fast 7 000 an ei­nem Tag ist ziem­lich viel. Wenn es kein Re­kord ist, dann ist es na­he dran.“Ver­mut­lich ha­be in letz­ter Zeit star­ker Wind auf dem Mit­tel­meer vie­le Mi­gran­ten dar­an ge­hin­dert, von Nord­afri­ka in Rich­tung Eu­ro­pa auf­zu­bre­chen. Die Flücht­lin­ge sind in 44 Schlauch­boo­ten, acht klei­nen Holz­boo­ten und zwei grö­ße­ren Fi­scher­boo­ten un­ter­wegs ge­we­sen.

Laut IOM wird die Flucht über das Mit­tel­meer im­mer ge­fähr­li­cher: 2016 sind dort be­reits 3 165 Men­schen um­ge­kom­men - 509 To­des­op­fer mehr als in den ers­ten acht Mo­na­ten des Vor­jah­res. Und das, ob­wohl die Flücht­lings­zah­len ins­ge­samt ge­sun­ken App­le sind.

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