Hol­ly­wood trau­ert um Ko­mi­ker Ge­ne Wil­der

Dresdner Morgenpost - - SHOW -

LOS AN­GE­LES - War­um er zu den be­lieb­tes­ten Ko­mi­kern der Welt zähl­te, war für Ge­ne Wil­der selbst ein Rät­sel. Er sei doch gar nicht ko­misch, hat­te der me­lan­cho­li­sche Blond­schopf im­mer wie­der be­tont. Jetzt starb der Hol­ly­wood-Star im Al­ter von 83 Jah­ren.

In den Sieb­zi­ger­jah­ren war Ge­ne Wil­der als Wil­ly Wonka in „Char­lie und die Scho­ko­la­den­fa­brik“und „Fran­ken­stein Ju­ni­or“be­rühmt ge­wor­den. Zu­letzt war er von der Bild­flä­che ver­schwun­den. Wil­der litt an Alz­hei­mer, hielt die Krank­heit aber ge­heim. Sein Nef­fe Jor­dan Wal­ker-Pe­arl­man sag­te ges­tern, er ha­be sei­ne Fans nicht ent­täu­schen wol­len.

Sei­ne Rol­le als Wil­ly Wonka in „Char­lie und die Scho­ko­la­den­fa­brik“

(1971) war Ge­ne Wil­ders größ­ter Er­folg.

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