Jetzt wird’s Kampf ums

Ku-Klux-Klan-Af­fä­re und Sex-Skan­dal

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

Der US-Wahl­kampf kommt auf Tou­ren - und wird im­mer mehr zur Schlamm­schlacht um die bei­den Kan­di­da­ten von De­mo­kra­ten und Re­pu­bli­ka­nern. Es geht um Sex, E-Mails - und auch um den ras­sis­ti­schen Ku-Klux-Klan.

Für Hil­la­ry Cl­in­ton (68) kommt es ganz schön di­cke: Die Af­fä­re um die Nut­zung ih­res pri­va­ten E-Mail-Kon­tos für streng ver­trau­li­che In­hal­te ist noch nicht aus­ge­stan­den, da gibt es ei­nen neu­en Skan­dal um ih­re en­ge Ver­trau­te Hu­ma Abe­din (40). Sie trenn­te sich von ih­rem Ehe­mann Ant­ho­ny Wei­ner (51), da die­ser frei­zü­gi­ge Fo­tos von sich an ei­ne Trump-An­hän­ge­rin ge­schickt ha­ben soll.

Abe­din ist der­zeit Vi­ze-Che­fin des Wahl­kampf­teams von Cl­in­ton, ar­bei­tet schon seit 20 Jah­ren in Cl­in­tons Um­feld, un­ter an­de­rem in ih­rer Zeit als First La­dy und als Au­ßen­mi­nis­te­rin. Wei­ner muss­te 2011 sei­nen Sitz im Re­prä­sen­tan­ten­haus nie­der­le­gen, nach­dem er Sex-Nach­rich­ten mit sechs ver­schie­de­nen Frau­en aus­ge­tauscht hat­te. Zwei Jah­re spä­ter muss­te er ein­ge­ste­hen, Cy­ber­sex be­trie­ben zu ha­ben.

Cl­in­tons re­pu­bli­ka­ni­scher Kon­kur­rent um das Prä­si­den­ten­amt, Do­nald Trump (70), nann­te es ei­ne „wei­se Ent­schei­dung“, dass Abe­din sich von ih­rem Mann tren­ne, stell­te aber so­gleich Cl­in­tons Ur­teils­fä­hig­keit in­fra­ge. Es sei un­klar,

Ein Ku-Klux-Klan-Mit­glied bei ei­ner Ze­re­mo­nie: ein Ex-An­füh­rer der ras­sis­ti­schen Or­ga­ni­sa­ti­on un­ter­stützt den Wahl­kampf Trumps.

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