Staats­an­walt er­mit­telt ge­gen Ma­crons Mi­nis­ter

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

PA­RIS - Da­bei hat­te Frank­reichs neu­er Prä­si­dent Em­ma­nu­el Ma­cron (39) die Le­bens­läu­fe al­ler po­ten­zi­el­len Mi­nis­ter akri­bisch durch­fors­ten las­sen, be­vor er sein Re­gie­rungs­team auf­stell­te: Doch jetzt bringt ihn tat­säch­lich ein frü­he­res Im­mo­bi­li­en­ge­schäft ei­nes sei­ner engs­ten Ver­trau­ten in Be­dräng­nis.

Die Staats­an­walt­schaft in Brest hat Vor­er­mitt­lun­gen ge­gen den Mi­nis­ter für ter­ri­to­ria­len Zu­sam­men­halt, Richard Fer­rand (54), ein­ge­lei­tet. Der Ver­dacht: Ein von Fer­rand ge­lei­te­tes Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men soll im Jahr 2011 des­sen Le­bens­ge­fähr­tin bei ei­nem Im­mo­bi­li­en­deal be­vor­zugt ha­ben.

Er selbst be­strei­tet die Vor­wür­fe und lehnt ei­nen Rück­tritt ab. Doch ge­nau die­sen Schritt for­dern in ei­ner Um­fra­ge des In­sti­tuts Har­ris 70 Pro­zent der Fran­zo­sen.

Ma­crons en­ger Ver­trau­ter und Mi­nis­ter Richard Fer­rand (54) ist ins Vi­sier der Jus­tiz ge­ra­ten.

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