Mar­tin Roth an Krebs er­krankt

Dresdner Morgenpost - - KULTUR -

DRES­DEN - Mar­tin Roth (62), der frü­he­re Ge­ne­ral­di­rek­tor der Staat­li­chen Kunst­samm­lun­gen Dres­den (SKD), ist an Krebs er­krankt. Er ge­he ge­sund­heit­lich ge­ra­de durch ei­ne sehr schwie­ri­ge Pha­se, sag­te er der Säch­si­schen Zei­tung.

Mar­tin Roth war Ge­ne­ral­di­rek­tor der SKD von 2001 bis 2011. An­schlie­ßend wech­sel­te er als Di­rek­tor des Vic­to­ria and Al­bert Mu­se­um nach Lon­don, ei­ne Tä­tig­keit, die er 2016 nie­der­leg­te.

Der Br­ex­it, nicht die Krank­heit sei der Haupt­grund für den Fort­gang aus Lon­don ge­we­sen, so Roth zur Säch­si­schen Zei­tung: „Die Dia­gno­se be­kam ich erst nach mei­nem Aus­schei­den bei ei­nem re­gu­lä­ren Ge­sund­heits­Check bei mei­ner Haus­ärz­tin in Berlin.“

In­zwi­schen ha­be er ei­ne Strah­len­The­ra­pie ge­macht und ver­su­che, „re­la­tiv viel aus­zu­glei­chen durch na­tür­li­che Me­di­zin und in­dem ich wei­ter­ar­bei­te“. Roth: „Na­tür­lich gibt es Pha­sen, in de­nen es mir schlecht geht, und es gibt auch dunk­le Mo­men­te. Aber bis jetzt konn­te ich mir mei­nen Op­ti­mis­mus be­wah­ren. Ich bin re­la­tiv zu­frie­den und glück­lich da­mit, wie ich bis­her ge­lebt ha­be mit mei­ner Fa­mi­lie, mei­nen Freun­den und den vie­len Men­schen, mit de­nen ich zu­sam­men­ar­bei­ten durf­te. Das er­leich­tert es mir, in die Zu­kunft zu schau­en, auch wenn sie un­ge­wiss ist.“

Roth ge­stal­te­te zu­letzt den Pa­vil­lon von Aser­bai­dschan auf der Bi­en­na­le in Ve­ne­dig.

Mar­tin Roth (62) im Mai in Ve­ne­dig vor Er­öff­nung der 57. Bi­en­na­le.

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