Nö­tig und ver­dient

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN - Von Do­mi­nik Brüg­ge­mann

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ie Händ­ler der Haupt­stra­ße prei­sen ih­re Ein­kaufs­mei­le als ein­zig­ar­ti­ge Fla­nier­mei­le. Voll­kom­men zu­recht, doch der Weg aus der Alt­stadt über die Au­gus­tus­brü­cke und den Neu­städ­ter Markt gleicht noch längst nicht der hüb­schen Ein­kaufs­stra­ße da­hin­ter.

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as Ein­falls­tor in Rich­tung Neu­stadt, sprich der Neu­städ­ter Markt, be­nö­tigt ei­ne Rund­um-Fri­sche­kur. Pro­blem: Sie muss grö­ßer ge­dacht wer­den. Die wil­de Mi­schung aus Ba­rock, Plat­ten­bau­ten und Ver­kehrs­we­gen muss ganz­heit­lich an­ge­packt wer­den. An­sons­ten wür­den sich die Stadtplaner nur im Klein-Klein ver­lie­ren.

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er zen­tra­le Über­gang zwi­schen Alt­stadt und Neu­stadt hat ei­nen gro­ßen städ­te­bau­li­chen Wett­be­werb ver­dient und nö­tig. Al­les an­de­re wä­re nur Flick­schus­te­rei.

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angfris­tig kann der Über­gang von der hof­fent­lich bald sa­nier­ten Au­gus­tus­brü­cke in Rich­tung Neu­stadt nur pro­fi­tie­ren: Das Block­haus als Mu­se­um, das Nar­ren­häu­sel als Blick­fang und da­zwi­schen fla­nie­ren­de Dresd­ner und Tou­ris­ten. Ei­ne Per­spek­ti­ve, die hoff­nungs­voll stimmt und deut­lich bes­ser ist als der jet­zi­ge Zu­stand des Neu­städ­ter Mark­tes.

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