Kri­tik an der Ab­schie­bung von Ge­fähr­der Mo­ha­med

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN -

DRES­DEN - Knapp zwei Mo­na­te nach sei­ner Fest­nah­me in ei­ner Asyl­un­ter­kunft in Bors­dorf bei Leip­zig wur­de der Ter­ror­ver­däch­ti­ge Mo­ha­med B. (24) via Frankfurt in sei­ne Hei­mat Ma­rok­ko ab­ge­scho­ben. Er soll ei­nen An­schlag auf die rus­si­sche Bot­schaft in Ber­lin ge­plant ha­ben (MOPO be­rich­te­te).

Die Lin­ke im Land­tag kri­ti­siert das Vor­ge­hen: „Nun be­fin­det sich in Ma­rok­ko ein zu An­schlä­gen be­rei­ter Ge­fähr­der auf frei­em Fuß“, so In­nen­ex­per­te En­ri­co Stan­ge (48, Lin­ke). Stim­me der Ter­ror­ver­dacht, gä­be es ein be­acht­li­ches Ri­si­ko, dass der Ab­ge­scho­be­ne in Ma­rok­ko ei­nen An­schlag ver­üben oder den Weg zu­rück nach Eu­ro­pa fin­den könn­te.

Stan­ge kri­ti­sier­te, dass der Fall zu den Ak­ten ge­legt wur­de. Die Be­hör­den hät­ten sich ge­gen das Straf­ver­fol­gungs­und Straf­voll­stre­ckung sin­ter es­se des Staa­tes ent­schie­den: „Die Ver­fah­ren ge­gen den Ver­däch­ti­gen wer­den ein­ge­stellt. Er kam frei, oh­ne sich vor Ge­richt zu ver­ant­wor­ten.“mor

Lin­ke-In­nen­ex­per­te En­ri­co Stan­ge (48) kri­ti­siert, dass der Ter­ror­fall zu den

Ak­ten ge­legt wur­de.

Per Flie­ger zu­rück nach

Ma­rok­ko: Sach­sen hat

den Ter­ror­ver­däch­ti­gen

in sei­ne Hei­mat ab­ge­scho­ben.

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