Ra­ma­dan-Ran­da­le im Dresd­ner Asyl­heim

Dresdner Morgenpost - - SACH­SEN -

DRES­DEN - Ran­da­le in ei­ner Asyl­un­ter­kunft in der Süd­vor­stadt von Dres­den hat ei­nen Groß­ein­satz von 28 Po­li­zis­ten aus­ge­löst. Be­woh­ner hat­ten trotz Ver­bots Koch­ge­rä­te in ih­rem Zim­mer be­trie­ben. Dar­auf­hin ging der Brand­mel­der los. Als der Si­cher­heits­dienst auf das Ver­bot hin­wies, wur­den die Wach­leu­te von den Be­woh­nern we­gen „Ver­let­zung des Ra­ma­dan“mas­siv an­ge­grif­fen und mit Glas­be­häl­tern und Feu­er­lö­schern be­wor­fen. Sechs Se­cu­ri­tys er­lit­ten leich­te Ver­let­zun­gen. Un­ter­des­sen ver­wüs­te­ten die Be­woh­ner ihr Zim­mer so stark, dass es un­be­wohn­bar ist. Un­ter an­de­rem wur­de ein Fens­ter aus dem Rah­men ge­ris­sen. Sach­scha­den: min­des­tens 3000 Eu­ro. Be­tei­ligt wa­ren sie­ben Ma­rok­ka­ner und zwei Tu­ne­si­er. Der mut­maß­li­che Haupt­tä­ter (43) kam in Ge­wahr­sam, der Rest wur­de in an­de­re Un­ter­künf­te ver­legt.

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