Nicht ein­mal je­der Zwei­te be­kommt Ur­laubs­geld

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

DÜS­SEL­DORF - Nicht ein­mal je­der zwei­te Be­schäf­tig­te in Deutsch­land be­kommt Ur­laubs­geld. Das geht aus der all­jähr­li­chen Aus­wer­tung von Ta­rif­ver­trä­gen aus 22 Bran­chen und ei­ner er­gän­zen­den On­li­ne-Um­fra­ge her­vor, die das Ta­rif­ar­chiv des Wirt­schafts- und So­zi­al­wis­sen­schaft­li­chen In­sti­tuts (WSI) der Hans-Böck­ler-Stif­tung ver­öf­fent­lich­te.

Gut 6600 Be­schäf­tig­te hat­ten sich im Lau­fe des Jahr 2016 an der nicht re­prä­sen­ta­ti­ven Um­fra­ge be­tei­ligt. Die Hö­he des Ur­laubs­gel­des schwankt stark nach Bran­chen zwi­schen 156 Eu­ro im St­ein­koh­len­berg­bau und mehr als 2 300 Eu­ro in der Holz und Kunst­stoff ver­ar­bei­ten­den In­dus­trie im Wes­ten. Aus­ge­zahlt wur­de das Geld oft mit dem Mai-Ge­halt, es gibt aber kei­nen all­ge­mein­gül­ti­gen Zeit­punkt.

Nix mit Ex­tra-Kne­te für die schöns­te Zeit des Jah­res: Mehr als die Hälf­te der Be­schäf­tig­ten geht beim Ur­laubs­geld leer aus.

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