Pu­tin und Trump wol­len im Ka­tar-Streit ver­mit­teln

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

DOHA - Wei­ter di­cke Luft am Golf: Nach dem Bruch der Sau­dis und an­de­rer ara­bi­scher Staa­ten mit Ka­tar zei­gen sich bei­de Sei­ten un­ver­söhn­lich. Sein Land leh­ne je­de Be­vor­mun­dung durch an­de­re Golf­staa­ten ab, sag­te der ka­ta­ri­sche Au­ßen­mi­nis­ter Mo­ham­med Bin Ab­dul­rah­man Al Tha­ni (36).

Das Mit­glied der Fa­mi­lie des Emirs kün­dig­te je­doch an: „Ka­tar will die La­ge nicht wei­ter es­ka­lie­ren las­sen.“Die Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­te (VAE) wie­der­um war­fen dem Emi­rat vor, die Sta­bi­li­tät und Si­cher­heit am Golf zu ge­fähr­den (MOPO be­rich­te­te).

Do­nald Trump (70) wer­de mit al­len Be­tei­lig­ten spre­chen, um die Si­tua­ti­on zu be­ru­hi­gen, kün­dig­te ei­ne Spre­che­rin des US-Prä­si­den­ten an. Wa­shing­ton ist ein en­ger Ver­bün­de­ter so­wohl Sau­di-Ara­bi­ens und der VAE als auch Ka­tars. Auch Kreml­chef Wla­di­mir Pu­tin (64) und Tür­ken-Prä­si­dent Re­cep Tay­yip Er­do­gan (63) rie­fen zum Dia­log zwi­schen den Kon­flikt­par­tei­en auf. Es müs­se ei­nen Kom­pro­miss ge­ben „im In­ter­es­se der Be­wah­rung von Frie­den und Sta­bi­li­tät in der Golf-Re­gi­on“, er­klär­te das rus­si­sche Prä­si­di­al­amt.

Die Sky­line der ka­ta­ri­schen Haupt­stadt Doha:

Kreml­chef Pu­tin (64) und US-Prä­si­dent Trump (70) schal­ten sich in die Golf­kri­se ein.

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