Die Russ­land-Af­fä­re

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

WASHINGTON - Die Russ­land-Af­fä­re hängt wie „ei­ne Wol­ke“über der Prä­si­dent­schaft von Do­nald Trump (70), wie er es an­schei­nend selbst be­zeich­net. Dar­um geht’s:

Im Som­mer 2016 tauch­ten öf­fent­lich Tau­sen­de E-Mails auf, die un­ter an­de­rem bri­san­te De­tails über das In­nen­le­ben der US-De­mo­kra­ten of­fen­bar­ten. Schnell kam der Ver­dacht auf: Die Com­pu­ter wur­den im Auf­trag Russ­lands ge­hackt.

US-Ge­heim­diens­te ka­men zu dem Schluss, dass Russ­land tat­säch­lich da­hin­ter ste­cke. Sie hal­ten es für mög­lich, dass der Kreml da­mit Trump ins Wei­ße Haus ver­hel­fen woll­te.

Trump-Leu­te hat­ten vor der Amts­ein­füh­rung, teil­wei­se auch vor der Wahl, Kon­takt zu Russ­lands US-Bot­schaf­ter und mög­li­cher­wei­se zu rus­si­schen Re­gie­rungs­stel­len dar­un­ter auch Schwie­ger­sohn Ja­red Kush­ner (36).

Für das FBI un­ter­sucht des­sen ehe­ma­li­ger Chef Ro­bert Mu­el­ler die An­ge­le­gen­heit. Ja­mes Co­mey hat­te das eben­falls ge­tan. Prä­si­dent Trump for­der­te von Co­mey Loya­li­tät und Einstellung der Er­mitt­lun­gen. Als Co­mey sich dar­auf nicht ein­ließ, wur­de er ent­las­sen. Trump-Geg­ner se­hen dies als mög­li­che Ein­fluss­nah­me auf die Jus­tiz.

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