Im­mer ... Le­nin wie­der

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN -

vor der Fer­tig­stel­lung.

Jetzt tauch­te das Mo­nu­ment in ei­ner Auk­ti­on (aus­ge­rech­net am 17. Ju­ni!) wie­der auf. Start­preis: 150000 Eu­ro. Und: Die Lin­ke im Dresd­ner Stadt­rat will, dass die Stadt mit­bie­tet. „Das Le­nin-Denk­mal ist ein Kul­tur­gut und von gro­ßem his­to­ri­schen Wert. Ei­ne Kunst- und Kul­tur­stadt soll­te Kunst­wer­ke be­wah­ren. Da­her plä­die­re ich da­für, kurz­fris­tig ei­ne Teil­nah­me der Stadt Dres­den an der Ver­stei­ge­rung zu prü­fen“, so Lin­ken-Chef An­dré Scholl­bach (38).

Un­ter­stüt­zung kommt von FDP-Chef Hol­ger Zastrow (48): „Die Bil­der­stür­me­rei in den ers­ten Jah­ren nach der Fried­li­chen Re­vo­lu­ti­on war ein Feh­ler. Wenn es ei­ne Chan­ce gibt, die­sen zu kor­ri­gie­ren, soll­te man es tun.“

Kul­tur­bür­ger­meis­te­rin An­ne­kat­rin Klepsch (39, Lin­ke) will ei­ne Auk­ti­ons­teil­nah­me tat­säch­lich prü­fen. „Zu klä­ren wä­re al­ler­dings die Fi­nan­zie­rung.“Aus Sicht von Scholl­bach soll­te die Sta­tue im Fal­le ei­nes An­kau­fes öf­fent­lich zu­gäng­lich ge­macht und in den his­to­ri­schen Kon­text ein­ge­ord­net wer­den.

Und was mei­nen Sie, lie­be Le­ser? Brau­chen wir das Le­nin-Mo­nu­ment wirk­lich wie­der? Schrei­ben Sie uns! Mor­gen­post, OstraAl­lee 18, 01067 Dres­den. Oder per Email: mo­podd. lo­ka­les@dd-v.de DiHe

Zwi­schen 1974 und 1991 hieß der Wie­ner Platz „Lenin­platz“. Ein Jahr län­ger stand die

Sta­tue.

Kul­tur­bür­ger­meis­te­rin An­ne­kat­rin Klepsch (39, Lin­ke)

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