MEIN TV-WO­CHE­N­EN­DE

Dresdner Morgenpost - - SHOW - Von Ma­rio Adolph­sen

Viel mehr als ei­nen lau­en Som­mer­kick er­war­te ich nicht, wenn Deutsch­land ge­gen San

Ma­ri­no spielt.

Der Welt­meis­ter ge­gen ei­nen Zwerg­staat - im­mer­hin geht es um Punk­te in der WM-Qua­li. Und manch­mal ist es auch ganz nett an­zu­schau­en, wenn Spie­le vor sich hin plät­schern. Ist schließ­lich bald Som­mer. 20.45 Uhr, RTL

Pflicht­ter­min

Im drit­ten

Fall zeigt sich das neue Dresd­ner Er­mitt­ler-Team end­lich ein­ge­spielt.

Tat­ort: Le­vel X (2017) han­delt vom Tod ei­ner In­ter­net-Be­rühmt­heit. Und von Elb­flo­renz: End­lich dient Dres­den in vie­len Fa­cet­ten als Ku­lis­se. Al­les Wis­sens­wer­te zum hei­mi­schen „Tat­ort“le­sen Sie in der Mor­gen­post am Sonn­tag. 20.15 Uhr, ARD

Falls ich doch mehr Span­nung möch­te, als ein Spiel ge­gen San Ma­ri­no bie­ten kann, schal­te ich Die In­sel (2005) ein. Die­ser Hoch­glanz-Strei­fen über Klo­ne und Organ­han­del ist dank der se­xy Haupt­dar­stel­ler Scarlett Johansson und Ewan McG­re­gor im­mer­hin un­kom­pli­ziert schick. 20.15 Uhr, ProSie­ben

Auch gut

Wei­ter geht’s in der ARD, denn di­rekt nach dem Dres­den-„Tat­ort“folgt Sher­lock: Das letz­te Pro­blem (2017). Bei den ers­ten bei­den Tei­len die­ser Tri­lo­gie ist mir ein ums an­de­re Mal die Kinn­la­de her­un­ter ge­klappt, so wahn­wit­zig und gran­di­os gut spielt Be­ne­dict Cum­ber­batch das dro­gen­süch­ti­ge Er­mitt­ler-Ge­nie. Da freue ich mich schon aufs gro­ße Fi­na­le. 21.45 Uhr, ARD

Jim Car­rey hat ei­ni­ge un­er­träg­li­che Fil­me ver­zapft, aber Der Dumm­schwät­zer (1996) ist für mich der schlimms­te.

End­lo­se 83 Mi­nu­ten lang ham­pelt Car­rey wie von der Ta­ran­tel ge­sto­chen durch die­sen gänz­lich be­lang­lo­sen Strei­fen. Ei­ne quä­len­de An­ein­an­der­rei­hung von Gri­mas­sen, Kraft­aus­drü­cken und Pla­ti­tü­den. Sau­blöd. 10.20 Uhr, RTL2

Bloß nicht!

Was als

Die größ­ten RTL

Mo­men­te al­ler Zei­ten (2016) an­ge­prie­sen wird, ist in Wahr­heit nicht mehr als ei­ne halb­lus­ti­ge Res­ter­am­pe aus drei Jahr­zehn­ten Pri­vat­sen­der-Ge­schich­te. Das An­ge­bot reicht von flie­gen­den „Al­les nichts, oder?“-Tor­ten über blit­zen­de „Tut­ti Frut­ti“-Bu­sen bis zur ge­fühls­du­se­li­gen Lin­da de Mol in „Traum­hoch­zeit“. Dan­ke, nein. 13.25 Uhr, RTL

A pro­pos schick an­zu­se­hen: Der Kul­tur­sen­der 3Sat wid­met der Su­per­schwe­din In­grid

Berg­man ei­nen gan­zen Abend.

Nach ei­ner lan­gen Do­ku ist die

Blon­di­ne in Ros­se­li­nis Strom­bo­li (1949) zu se­hen. Ein Film über Flücht­lin­ge und Ar­mut, Lie­be, Miss­gunst und Hass. Zeit­los.

22 Uhr, 3Sat

Ge­heim­tipps

Es scheint das Wo­che­n­en­de der Lein­wand­göt­tin­nen zu sein. Nach In­grid Berg­man ges­tern folgt heu­te Cha­ra­de (1963) mit Au­drey Hep­burn. Die char­man­te Gau­ner­ko­mö­die ist nicht nur her­vor­ra­gend be­setzt - ne­ben Au­drey spie­len Ca­ry Grant, Wal­ter Matt­hau und Ge­or­ge Ken­ne­dy. Auch der Sound­track von Hen­ry Man­ci­ni ist ganz gro­ßes Ki­no. 20.15 Uhr, Ar­te

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