Die nächs­te Re­vo­lu­ti­on

Dresdner Morgenpost - - POLITIK - Von Tho­mas Sch­mitt

U nver­meid­bar ist die Un­ge­wiss­heit al­le­mal: Die (Ar­beits-)Welt steht am An­fang ih­rer nächs­ten in­dus­tri­el­len Re­vo­lu­ti­on, viel­leicht steckt sie auch schon mit­ten­drin. Was wird dann aus un­se­ren Jobs? Für die Mensch­heit än­dert sich al­les, sind Ex­per­ten über­zeugt. Die Di­gi­ta­li­sie­rung wird un­se­re Art, zu le­ben, zu ar­bei­ten und mit­ein­an­der um­zu­ge­hen, grund­le­gend än­dern.

S elb­st­fah­ren­de Au­tos, Ro­bo­ter und 3-D-Dru­cker sind bei­spiels­wei­se ein Teil die­ser Ent­wick­lung. Laut ei­ner Stu­die der Uni­ver­si­tät Ox­ford wer­den 47 Pro­zent un­se­rer Jobs im nächs­ten Vier­tel­jahr­hun­dert ver­schwin­den. Im Ver­gleich zu frü­he­ren tech­ni­schen Re­vo­lu­tio­nen wird die mensch­li­che Ar­beits­kraft dann aber zu­meist voll­stän­dig er­setzt.

Z ur heu­ti­gen Zeit lässt sich - ent­ge­gen zahl­rei­cher Pro­gno­sen und Be­rech­nun­gen - noch nicht vor­her­se­hen, wel­ches Sze­na­rio am En­de die­ses Pro­zes­ses ste­hen wird. Op­ti­mis­ten er­war­ten ins­ge­samt noch mehr Wohl­stand. Das kann durch­aus sein. Die Fra­ge wird sein, wie die­ser ver­teilt und wer da­von pro­fi­tie­ren wird.

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