Mann baut Traum­haus aus Mur­meln und Scher­ben

Dresdner Morgenpost - - IHR TAG -

NAUNDORF - Das kun­ter­bun­te Haus er­in­nert an Hun­dert­was­ser oder Gau­dí. Im süd­bran­den­bur­gi­schen 180-See­len-Ort Naundorf hat sich Stef­fen Mo­drach den Traum von sei­nem ganz ei­ge­nen Haus er­füllt.

Un­zäh­li­ge bun­te Glasstein­chen und Mur­meln so­wie ver­gol­de­te Scher­ben und glän­zen­de Mün­zen fun­keln im Son­nen­licht, es gibt ei­ne Fül­le an Türm­chen und Säu­len, ro­man­tisch wir­ken­de Tor­bö­gen und ver­steck­te Sitz­plät­ze. In die Fas­sa­de in­te­griert hat der ge­bür­ti­ge Leip­zi­ger et­wa Kaf­fee­kan­nen, Be­steck, Ku­chen­for­men oder Sam­mel­tas­sen.

„Laut Bau­ge­setz ist das, was ich hier ma­che, ei­ne Ver­schan­de­lung“, räumt Stef­fen Mo­drach ein. Dar­um heißt sein quietsch­bun­tes Ei­gen­heim jetzt „Schloss Lilll­li­put“. Für Mo­drach ist das Kunst. Und Sieg­bert Lies­ke von der Bau­auf­sicht der Kreis­ver­wal­tung El­be-Els­ter ist es egal: „Es han­delt sich um ein nor­ma­les Wohn­ge­bäu­de - ob bunt oder nicht, da­für gibt es kei­ne Vor­schrif­ten.“

Stolz lehnt Stef­fen Mo­drach an der Ein­gangs­tür zu sei­nem „Schloss Lilll­li­put“.

Mehr Scher­ben als Ge­schirr: So sieht Mo­drachs Kü­che aus.

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