CFC ist heiß auf Dy­na­mos Te­ker­ci

Dresdner Morgenpost - - ERSTE SEITE -

DRES­DEN - Neu­zu­gän­ge, Ab­gän­ge auch bei Zweit­li­gist Dy­na­mo ge­ben sich die Spie­ler der­zeit sprich­wört­lich die Klin­ke in die Hand, ist im Ka­der je­de Men­ge Be­we­gung. Es gibt aber auch ei­nen schwarz-gel­ben Son­der­fall: Und der heißt

Si­n­an Te­ker­ci.

Der 23-Jäh­ri­ge kam 2014 zu Dy­na­mo, leg­te ei­ne gu­te Ent­wick­lung hin, die aber aus­ge­rech­net im Auf­stiegs­jahr et­was ins Sto­cken ge­riet. Dy­na­mo ent­schied sich nach der Rück­kehr in die 2. Li­ga, den Deutsch-Tür­ken zu Preu­ßen Müns­ter aus­zu­lei­hen. Dort ab­sol­vier­te er in der 3. Li­ga 31 Spie­le, er­ziel­te vier To­re. Der SCP hät­te den schnel­len Mit­tel­feld­mann ger­ne be­hal­ten, doch des­sen Be­ra­ter dräng­ten auf ei­ne Rück­kehr nach Dres­den.

Bei Dy­na­mo hat Te­ker­ci noch ei­nen Ver­trag bis 2018. Aber ob er für die SGD je­mals in der 2. Bun­des­li­ga auf­läuft, ist eher un­wahr­schein­lich. Dy­na­mos Sport­di­rek­tor Ralf Min­ge sagt nur: „Es ist wei­ter in der Schwe­be, es gibt kei­nen neu­en Stand. Bei uns gilt: Hat ein Spie­ler ei­nen Ver­trag bei uns, dann hat er ei­nen Ver­trag. Bei uns wird kei­ner weg­ge­prü­gelt.“Ak­tu­ell müss­te Te­ker­ci al­so am 22. Ju­ni beim Trai­nings­auf­takt zum Di­enst er­schei­nen. „Ob das Sinn macht, sei da­hin­ge­stellt“, meint Min­ge nur. Klingt al­so eher nicht da­nach, dass Dy­na­mo Te­ker­ci un­be­dingt zu­rück­ha­ben will.

Ei­ne für al­le Sei­ten gu­te Lö­sung bahnt sich aber an. Horst Stef­fen, der ges­tern beim Chem­nit­zer FC als neu­er Trai­ner vor­ge­stellt wur­de, sag­te auf die Fra­ge nach neu­en Spie­lern, die er gern hät­te: „Si­n­an wä­re ei­ner!“Hin­ter­grund: Stef­fen hol­te Te­ker­ci schon nach Müns­ter ... Dirk Lö­pelt/

Olaf Mor­gens­tern

ja bald ge­mein­sam flie­gen sie Vi­el­leicht ge­gen­ein­an­der:

und nicht Müns­ter-Dress

(l.) im

Si­n­an Te­ker­ci

Ke­vin Kunz. CFC-Kee­per und

Ob Si­n­an Ter­ker­ci im DDV-Sta­di­on noch ein-Tri­kot mal das Dy­na­mo trägt, ist trotz ei­nes Ver­trags bis 2018 mehr als frag­lich.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.