Bau­fir­ma „scho­ckiert“

Dresdner Morgenpost - - WELT -

LON­DON/FRANK­FURT - Die Bau­fir­ma Ry­don hat scho­ckiert auf den Hoch­haus­brand re­agiert. Sie war für die Sa­nie­rung des 24-stö­cki­gen Gren­fell To­wers zu­stän­dig. „Al­le er­for­der­li­chen Kon­trol­len, Be­stim­mun­gen im Brand­schutz und sons­ti­gen Si­cher­heits­stan­dards sind ein­ge­hal­ten wor­den“, teil­te die Fir­ma mit. Das Ge­bäu­de wur­de 1974 er­baut und war von 2014 bis 2016 sa­niert wor­den. Be­woh­ner und Nach­barn des Hau­ses hat­ten un­zu­rei­chen­de Si­cher­heits­maß­nah­men im Gren­fell To­wer kri­ti­siert.

Kann so et­was hier pas­sie­ren? In Deutsch­land gel­ten nach An­sicht von Ex­per­ten eu­ro­pa­weit die schärfs­ten Richt­li­ni­en, um Brän­den in Hoch­häu­sern vor­zu­beu­gen. So müss­ten et­wa an Häu­sern über 22 Me­ter Hö­he nicht brenn­ba­re Fas­sa­den ver­baut sein, sagt Rein­hard Ries, Chef der Feu­er­wehr Frank­furt: „Die Bri­ten und die Fran­zo­sen ha­ben das nicht. In Eu­ro­pa sind wir die Ein­zi­gen.“Die Gren­ze von 22 Me­tern ist laut Ries wich­tig, da man so weit mit der Dreh­lei­ter hoch­kom­me.

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