So will de Mai­ziè­re für mehr Si­cher­heit sor­gen

Zo­gen ei­ne po­si­ti­ve Bi­lanz der Dresd­ner Kon­fe­renz: die Mi­nis­ter Ul­big (53, 2.v.l.) und de Mai­ziè­re (63, 2.v.r.).

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

Bund und Län­der wol­len im Kampf ge­gen Ter­ro­ris­mus und Kri­mi­na­li­tät en­ger zu­sam­men­rü­cken. So soll nach dem Be­schluss der In­nen­mi­nis­ter­kon­fe­renz (IMK) künf­tig wie­der ein „Mus­ter­po­li­zei­ge­setz“deutsch­land­weit für ein­heit­li­che Stan­dards sor­gen.

Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Tho­mas de Mai­ziè­re (63, CDU) sprach zum Ab­schluss der Ta­gung von ei­nem Durch­bruch. „Wir brau­chen kei­nen Fli­cken­tep­pich bei der in­ne­ren Si­cher­heit“, sag­te er. „Be­fug­nis­lü­cken sind Si­cher­heits­lü­cken“, be­ton­te der IMK-Vor­sit­zen­de, Sach­sens Res­sort­chef Mar­kus Ul­big (53, CDU).

Das „Mus­ter­po­li­zei­ge­setz“soll als Vor­la­ge für die Lan­des­po­li­zei­ge­set­ze die­nen. „Ziel ist es, ein­heit­li­che Si­cher­heits­stan­dards trotz Zu­stän­dig­keit der Län­der auf den Weg zu be­kom­men“, be­ton­te Ul­big. Ein sol­ches Mus­ter­ge­setz gab es be­reits in den 70er-Jah­ren. Die Er­ar­bei­tung dau­er­te da­mals drei Jah­re dies­mal soll es schnel­ler ge­hen. Wei­te­re

Er­geb­nis­se des

Tref­fens in

Dres­den:

E Auf Mes­sen­ger-Di­ens­te wie WhatsApp sol­len Er­mitt­ler zur Ver­fol­gung schwe­rer Straf­ta­ten Zu­griff be­kom­men.

E Er­geb­nis­se von DNA-Analysen sol­len künf­tig „auf die Fest­stel­lung des Al­ters, der Haut­far­be, der Au­gen­far­be und der

Her­kunft“er­wei­tert wer­den. E Um Dop­pel­i­den­ti­tä­ten in Asyl-Ver­fah­ren zu ver­mei­den, wur­de be­schlos­sen, die Al­ters­gren­ze zur Ab­nah­me von Fin­ger­ab­drü­cken bei Flücht­lings­kin­dern von der­zeit 14 auf 6 Jah­re zu sen­ken.

Drei Ta­ge kon­fe­rier­ten die In­nen­mi­nis­ter im Kon­gress­zen­trum

in Dres­den.

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