Dresd­ner Schiffs­po­kal kommt wie­der heim

Dresdner Morgenpost - - DRESDEN -

Ein Schiffs­po­kal des Nürn­ber­ger Gold­schmie­de­meis­ters To­bi­as Wolff aus dem An­fang des 17. Jahr­hun­derts ist wie­der auf­ge­taucht. Das Be­son­de­re: Der Po­kal ist ein be­deu­ten­des Prunk­stück des Dresd­ner Rats­schat­zes.

Die­ser 67-tei­li­ge Schatz ver­schwand nach dem En­de des Zwei­ten Welt­kriegs un­ter bis heu­te un­ge­klär­ten Um­stän­den. Er gilt seit die­ser Zeit als ver­schol­len. Bis heu­te sind nur drei Ob­jek­te die­ses Schat­zes wie­der­auf­ge­taucht und nach Dresden zu­rück­ge­kehrt.

Der Po­kal wird der vier­te Teil sein: Er tauch­te be­reits 2015 in der Öf­fent­lich­keit auf und zog die Auf­merk­sam­keit des Bun­des­kri­mi­nal­amts auf sich, das das Stadt­mu­se­um Dresden in­for­mier­te. Durch Ver­hand­lun­gen und Spen­den, un­ter an­de­rem der Ernst-von-Sie­mens-Kunst­stif­tung, ge­lang der Rück­kauf. Nächs­te Wo­che soll die Ra­ri­tät in Bre­men bei der Ga­le­rie Neu­se ab­ge­holt wer­den. Gis­bert Porst­mann (53), Di­rek­tor der Städ­ti­schen Mu­se­en, wird den ed­len Po­kal in Emp­fang neh­men. dbr

Die­ser ver­schol­le­ne Po­kal wur­de wie­der­ent­deckt und kehrt nach Dresden zu­rück. Gis­bert Porst­mann (53), Di­rek­tor der Städ­ti­schen

Mu­se­en

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