Er­mitt­lun­gen ge­gen Po­li­zis­ten ein­ge­stellt

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN -

DRESDEN - Zu­nächst drei Po­li­zis­ten stan­den in Ver­dacht, der Ter­ror­grup­pe Frei­tal In­for­ma­tio­nen zu­ge­spielt zu ha­ben (MO­PO be­rich­te­te). Doch auch der Ver­dacht ge­gen den letz­ten Be­am­ten, ge­gen den noch er­mit­telt wur­de, hat sich nicht be­stä­tigt. Das Er­mitt­lungs­ver­fah­ren ge­gen ihn wur­de ein­ge­stellt, so Ober­staats­an­walt Lo­renz Haa­se (57). Ihm ha­be nichts nach­ge­wie­sen wer­den kön­nen. Der Ver­dacht ge­gen die drei Be­am­ten hat­te für mäch­tig Auf­re­gung ge­sorgt. Auch weil zu­nächst gar nicht und dann nur ge­gen un­be­kannt er­mit­telt wor­den war. Denn der Na­me ei­nes Po­li­zis­ten soll be­reits En­de 2015 in Ver­hö­ren von Grup­pen­mit­glie­dern ge­nannt wor­den sein. Der Pro­zess ge­gen die Ter­ror­grup­pe läuft der­zeit vor dem Ober­lan­des­ge­richt Dresden. mor

Der­zeit wird ge­gen die Ter­ror­grup­pe vor dem Ober­lan­des­ge­richt Dresden ver­han­delt.

Auch ein al­ter­na­ti­ves Wohn­pro­jekt in Dresden wur­de Op­fer der „Grup­pe Frei­tal“.

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