Ein knall­bun­ter Abend mit Cold­play

Dresdner Morgenpost - - KULTUR -

LEIP­ZIG - Bom­bas­tisch, kun­ter­bunt und fast schon ei­ne Spur zu per­fekt: Cold­play ha­ben am Mitt­woch vor rund 48 000 Zu­schau­ern in der na­he­zu aus­ver­kauf­ten Red Bull Are­na in Leip­zig ei­ne spek­ta­ku­lä­re, eu­pho­risch be­ju­bel­te Glit­zer-Show hin­ge­legt. Kurz vor 21 Uhr star­te­te die bri­ti­sche Band mit „A He­ad full of Dreams“, dem Ti­tel­stück des ak­tu­el­len Al­bums, ge­folgt von „Yel­low“.

„Gu­ten Abend, mei­ne Freun­de!“, be­grüß­te Front­mann Chris Martin (40) das Pu­bli­kum. Der Sän­ger wech­sel­te von Gi­tar­re ans Kla­vier, rann­te, sprang und tän­zel­te un­ent­wegt über ei­nen Steg bis in die Mit­te des Sta­di­ons, such­te das Bad in der Men­ge.

Von „Clocks“bis „Vi­va la Vi­da“: Cold­play brach­ten al­le ih­re mas­sen­chortaug­li­chen Hym­nen auf die Büh­ne. Je spä­ter der Abend, um­so bun­ter die Are­na: Die an al­le Zu­schau­er ver­teil­ten Leucht-Arm­bän­der tauch­ten das Rund in ein Meer aus Far­be, im­mer wie­der schos­sen Kon­fet­tik­a­no­nen glit­zern­den Flit­ter in den Nacht­him­mel. Ei­ne Cold­play-Show ist mehr als ein Kon­zert, es ist ein Sin­nes­rausch, der die Fans be­seelt in die Nacht ent­ließ. hn

Ener­gie­ge­la­den und mit Bot­schaft: Cold­play-Sän­ger Chris Martin (40) ent­schul­dig­te sich für sei­ne Br­ex­it-Lands­leu­te, küss­te am En­de die Deutsch­land­flag­ge.

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