Warn­streiks: Ver­käu­fer for­dern

Hö­he­re Löh­ne

Dresdner Morgenpost - - SACHSEN -

- An den Warn­streiks im Ein­ze­lund Ver­sand­han­del ha­ben sich ges­tern in Sach­sen Hun­der­te Be­schäf­tig­te be­tei­ligt. Be­streikt wur­den Su­per­märk­te, Mo­de­ket­ten, OBI-Bau­märk­te und das Leip­zi­ger Ama­zon-Lo­gis­tik­zen­trum.

Die größ­te Kund­ge­bung gab es nach An­ga­ben von Ver­di-Streik­lei­ter Tho­mas Schnei­der in Leip­zig. Rund 500 An­ge­stell­te von Ama­zon, H&M, Al­di, Net­to und OBI for­der­ten Lohn­er­hö­hun­gen von sechs Pro­zent. In Dres­den be­tei­lig­ten sich laut Ge­werk­schafts­se­kre­tä­rin Hei­ke Fla­xa et­wa 160 Ein­zel­han­dels-Be­schäf­tig­te.

Der Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Ein­zel­han­dels­ver­bands Sach­sen, Eber­hard Lu­cas, re­agier­te da­ge­gen ge­las­sen auf den Streik: „Zu kei­nem Zeit­punkt ha­be es Ein­schrän­kun­gen für die Kun­den ge­ge­ben.“

Be­schäf­tig­te des Ein­zel- und Ver­sand­han­dels pro­tes­tier­ten ges­tern in Leip­zig und Dres­den für mehr Lohn.

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