„Er hat mich ge­prägt“Kreml-Chef wür­digt Alt-Kanz­ler

Dresdner Morgenpost - - POLITIK/WELT -

MOS­KAU - Laut dem rus­si­schen Staats-Chef Wla­di­mir Pu­tin (64) hat Hel­mut Kohl (†87) sei­ne Sicht auf die Welt und die Politik stark be­ein­flusst. Sie hät­ten sich An­fang der Neun­zi­ger­jah­re ken­nen­ge­lernt, als Kohl den da­ma­li­gen Bür­ger­meis­ter von St. Pe­ters­burg, Ana­to­lij Sobt­schak, in sei­ne Re­si­denz nach Bonn ein­la­den ha­be. „Auch da­nach gab es meh­re­re Be­geg­nun­gen. Wir ha­ben uns mehr­mals un­ter ver­schie­de­nen Be­din­gun­gen ge­trof­fen, aber schon un­ser ers­tes Tref­fen hin­ter­ließ ei­nen sehr star­ken Ein­druck bei mir.“Die An­schau­un­gen des da­ma­li­gen Kanz­lers auf die zu­künf­ti­gen rus­sisch-deut­schen Be­zie­hun­gen hät­ten ei­nen sehr gro­ßen Ein­fluss auf ihn ge­habt. „Sie ha­ben mich nicht nur stark be­ein­druckt, son­dern auch in ge­wis­sem Ma­ße weit­ge­hend mei­ne ei­ge­ne Sicht­wei­se auf die­se Pro­zes­se ver­än­dert“, räum­te Pu­tin ein.

Kohl (†87) und Kreml­chef Pu­tin (64) bei ei­nem Tref­fen 2001 in Mos­kau.

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