Br­ex­it-Po­ker in Brüssel ge­star­tet

Dresdner Morgenpost - - POLITIK -

BRÜSSEL - In der ers­ten Run­de der Br­ex­it-Ver­hand­lun­gen hat Groß­bri­tan­ni­en zu­nächst kei­nen neu­en Vor­schlag ge­macht, wie die Rech­te der EU-Bür­ger im Ver­ei­nig­ten Kö­nig­reich ga­ran­tiert wer­den sol­len.

Das an­ge­kün­dig­te „groß­zü­gi­ge An­ge­bot“sei bis­lang aus­ge­blie­ben, ver­lau­te­te aus di­plo­ma­ti­schen Krei­sen. Bri­ti­sche Me­di­en hat­ten zu­vor über Plä­ne von Br­ex­it-Mi­nis­ter Da­vid Da­vis (68) be­rich­tet: Al­le EU-Bür­ger, die vor dem bri­ti­schen Aus­tritts­ge­such vom 29. März nach Groß­bri­tan­ni­en ka­men, sol­len ih­re bis­he­ri­gen Rech­te be­hal­ten.

Am Mon­tag­vor­mit­tag hat­ten in Brüssel die Ver­hand­lun­gen über den EU-Aus­tritt Groß­bri­tan­ni­ens be­gon­nen. Al­ler­dings ist die Re­gie­rungs­bil­dung in Lon­don nach der Un­ter­haus­wahl noch nicht ab­ge­schlos­sen.

Von der ers­ten Ver­hand­lungs­run­de kön­ne man des­halb kei­ne in­halt­li­chen Durch­brü­che er­war­ten, hieß es. Ziel sei, sich ge­gen­sei­tig ken­nen­zu­ler­nen und den wei­te­ren Fahr­plan für die Ge­sprä­che zu be­spre­chen.

Auf­takt zu den Aus­trittsver­hand­lun­gen: EU-Chef­un­ter­händ­ler Bar­nier (66, r.) und der bri­ti­sche Br­ex­it-Mi­nis­ter Da­vis (68).

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